PresseKat - Frankfurter Rundschau: Kommentar zur EZB

Frankfurter Rundschau: Kommentar zur EZB

ID: 693067

(ots) - Draghi hat es klug angestellt. So skizzierte
der Präsident nur, was seine Experten ausarbeiten sollen. Bei aller
Vorsicht zeichnen sich drei grobe Linien ab, die allesamt positiv
stimmen. Erstens wird die EZB über die Anleihekäufe nicht im
Alleingang entscheiden, sondern zusammen mit den Finanzministern,
die über den Rettungsschirm mitsprechen. Damit bliebe die Rettung in
der Hand der Politik. Zweitens gibt es deswegen nur Hilfe der
Notenbank, wenn die wackeligen Staaten die Auflagen des
Rettungsschirms annähernd erfüllen. Damit bliebe die deutsche
Forderung - keine Hilfe ohne Gegenleistung - auch bei Anleihekäufen
erfüllt. Ja, es bildete sich ein europäisches Machtzentrum heraus.
Drittens machte Draghi klar, dass die EZB, wenn sie kauft, ihr Ziel
erreichen wird, sprich unbegrenzt vorgehen wird. Damit gewönne sie
gegen die Spekulanten und bekämpfte die Euro-Krise im Kern.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  RÖSLER gedenkt LISELOTTE FUNCKES als großer Persönlichkeit der deutschen Politik Berufsunfähigkeitsversicherung bei Schmerzstörungen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.08.2012 - 18:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 693067
Anzahl Zeichen: 1114

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Kommentar zur EZB"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Frankfurter Rundschau