Rheinische Post: Zentralrat der Juden sieht Vertrauen in Verfassungsschutz zerstört
(ots) - Der Zentralrat der Juden hat tiefgreifende
Änderungen in der Arbeit des Verfassungsschutzes verlangt. "Das sind
vertrauenszerstörende Verhältnisse", sagte Zentralratspräsident
Dieter Graumann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Samstagausgabe) zu den bekannt gewordenen Aktenvernichtungen. Der
Umgang mit Akten nach dem Motto "Gesucht - gefunden - geschreddert"
sei ein "Stück aus dem Tollhaus", kritisierte Graumann. Er stellte
die Notwendigkeit von 16 Verfassungsschutzämtern in Frage, wenn diese
nicht untereinander und schon gar nicht mit dem Bund kommunizierten.
Der Zentralratschef erneuerte die Forderung nach einem NPD-Verbot.
"Die NPD sitzt munter in zwei Landtagen, wird durch Steuergelder
gepäppelt und missbraucht die Plattformen, die der Staat ihr bietet",
so Graumann. "Ich werbe eindringlich dafür, sie jetzt endlich zu
verbieten." Das "ewige Zögern und Zaudern" sei kein Ruhmesblatt für
einen entschlossenen Rechtsstaat.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.07.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 680327
Anzahl Zeichen: 1194
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Zentralrat der Juden sieht Vertrauen in Verfassungsschutz zerstört"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...