Mitteldeutsche Zeitung: Meldegesetz
Landes-Datenschützer spricht von "Datenskandal" - Meldegesetz soll korrigiert werden
(ots) - Das vom Bundestag verabschiedete neue Meldegesetz
sei ein "Eingriff in die Grundrechte der Bürger, sagte
Sachsen-Anhalts Datenschutzbeauftragter Harald von Bose der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). "Dieser
Datenskandal darf nicht Realität werden", fügte er hinzu. Er bezog
sich dabei insbesondere auf die vorgesehen Regeln zum Adresshandel.
"Das Gesetz ist ein Eingriff in die Grundrechte der Bürger", sagte
Bose der Zeitung. Könne derzeit die Weitergabe von Adressdaten durch
einen Widerspruch noch eingeschränkt werden, sei das künftig "kaum
noch möglich. Adresshändler erhalten mit dem Gesetz ein
Auskunftsrecht." Auch ein vorsorglich eingelegter Widerspruch würde
nach den Worten Boses "nicht greifen, der Bürger steht verloren da".
Der Datenschutzbeauftragte kündigte eine konzertierte Aktion seiner
Kollegen in den anderen Ländern und des bundesdatenschutzbeauftragten
an. Sie gemeinsam wollen mit einem Appell an den noch
zustimmungspflichtigen Bundesrat erreichen, dass das Meldegesetz
nicht in dieser Form in Kraft tritt.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.07.2012 - 16:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 676769
Anzahl Zeichen: 1319
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Mitteldeutsche Zeitung: Meldegesetz
Landes-Datenschützer spricht von "Datenskandal" - Meldegesetz soll korrigiert werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...