Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Beschneidung von Kleinkindern
(ots) - Das Landgericht Köln bezieht Prügel, weil es die
religiöse Beschneidung eines Kleinkinds als verbotene
Körperverletzung bewertet hat. Juden und Muslime berufen sich auf die
Religionsfreiheit, die Grünen und die FDP sind ihnen bereits zur
Seite gesprungen. Die Richter haben lediglich das Gesetz angewendet -
wenn sie damit auch die Politik in arge Bedrängnis gebracht haben.
Denn eine einfache Lösung des jetzt offengelegten Konflikts ist nicht
in Sicht. Unbestritten: Es ist Tradition, dass Juden und Muslime ihre
Jungen beschneiden. Unbestritten ist aber auch: Ein Kind ohne
medizinische Notwendigkeit zu verletzen ist in Deutschland strafbar.
Es ist blanker Populismus, jetzt die Religionsfreiheit zu bemühen.
Denn sie kann nicht über allen Gesetzen stehen. Täte sie es, müssten
wir Mörder laufenlassen, die sich auf die Scharia berufen. Und es
wäre Lehrerinnen in NRW nicht verboten, ein Kopftuch zu tragen. Ein
Muslim, der ein Schaf ohne Betäubung schächtet, wird bestraft. Aber
wenn ein Kind verletzt wird, sehen alle weg? Darüber sollten wir
zumindest noch einmal nachdenken.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.06.2012 - 20:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 670008
Anzahl Zeichen: 1342
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Beschneidung von Kleinkindern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...