Rheinische Post: Islamische Kulturzentren kritisieren "Ausländerbericht"
(ots) - Anlässlich der Verabschiedung des neuen
Ausländerberichtes im Bundeskabinett am heutigen Mittwoch haben die
islamischen Kulturzentren in Deutschland die Wortwahl der
Bundesregierung kritisiert. "Die Bezeichnung ,Bericht zur Lage der
Ausländer in Deutschland' suggeriert, dass diese Menschen nicht
Bürger Deutschlands sind", sagte der Generalsekretär des Verbandes
der Islamischen Kulturzentren (VIKZ), Seyfi Ögütlü, der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Von den 16
Millionen Bürgern mit Migrationshintergrund in Deutschland hätten
aber acht Millionen die deutsche Staatsbürgerschaft. Ögütlü
bedauerte, dass islamische Verbände im Vorfeld des Berichtes nicht
einbezogen worden seien.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.06.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 667918
Anzahl Zeichen: 927
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...