Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur NRW-weiten Blitzaktion am 3.Juli
(ots) - NRW-Innenminister Ralf Jäger schickt am 3. Juli
wieder tausende Polizisten los, um Raser zu jagen. Dass Aufwand und
Nutzen dieses zweiten landesweiten Blitz-Marathons in einem
vertretbaren Verhältnis stehen, ist fraglich. So war bei der ersten
Aktion nur jedes 26. Auto zu schnell. Und nur jeder 2000. Fahrer war
so rasant unterwegs, dass er seinen Schein riskierte. Dass der Alltag
auf den Straßen anders aussieht, ahnt jeder, der täglich unterwegs
ist. Publikumswirksame Großkontrollen mögen den Ministers tatkräftig
erscheinen lassen, doch dass sie die Verkehrssicherheit über den Tag
hinaus erhöhen, ist nicht bewiesen. Denn natürlich stellen sich die
meisten Fahrer darauf ein. Das weiß auch die Polizei, die mit
Großkontrollen nicht immer gute Erfahrungen gemacht hat. So verfolgt
sie ihr Konzept, Autobahnen zu sperren, um alle Wagen zu
kontrollieren und Verbrecher zu fassen, seit Jahren nicht mehr, weil
sich die Kontrollen herumsprachen und kaum ein Fisch im Netz
hängenblieb. Polizisten von Büroarbeit befreien und sie auf die
Straße schicken - so könnte sich der Minister verdient machen.
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Datum: 20.06.2012 - 20:00 Uhr
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