Rheinische Post: Gabriel fordert Finanzsteuer in mindestens neun EU-Ländern / Sparer sollen nicht betroffen sein
(ots) - SPD-Chef Sigmar Gabriel hat eine Zustimmung
seiner Partei zum Fiskalpakt in Aussicht gestellt, sollte die
Bundesregierung die Bedenken der Länder ausräumen und ein
nachhaltiges Wachstumsprogramm über eine Börsensteuer finanziert
werden. "Ein wichtiger Schritt ist, dass wir den wesentlichen Teil
der Finanzierung eines solchen Programms über die Besteuerung der
Finanzmärkte sichern werden, das ist auch eine Frage der
Gerechtigkeit", sagte Gabriel der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Montagausgabe). Es sei nur fair, die Spekulanten
an den Kosten der Krise zu beteiligen. Die Börsensteuer könne so
ausgestaltet werden, dass sie die Sparer und die Realwirtschaft nicht
treffe, sagte Gabriel. "Natürlich kann man beispielswiese die
Pensionsfonds ausnehmen. Das fordern auch die Niederländer", so
Gabriel. Mindestens neun EU-Länder müssten mitmachen. "Wir wissen,
dass wir die Niederländer gewinnen können. Außerdem Frankreich,
Österreich, Spanien, Belgien, Finnland, Portugal, Italien. Nach den
europäischen Verträgen brauchen wir mindestens neun Länder und die
lassen sich finden."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.06.2012 - 15:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 655844
Anzahl Zeichen: 1355
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Gabriel fordert Finanzsteuer in mindestens neun EU-Ländern / Sparer sollen nicht betroffen sein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...