(ots) - Sieben 3D-TVs im PC-WELT-Test / Bei Geräten mit
Shutter-Technik künstliche Tiefenwirkung bemängelt / Modelle mit
Polfilter-Technik angenehmer für die Augen und weniger
blickwinkelabhängig / Alle Testkandidaten verlieren bei Wechsel von
2D- auf 3D-Darstellung deutlich an Helligkeit / PC-WELT-Test-Sieger
ist der Samsung UE46ES8090 / PC-WELT-Preis-Leistungs-Sieger ist der
Philips 40PFL5507K
Die Bildqualität von 3D-Fernsehern lässt im 3D-Modus vielfach noch
zu wünschen übrig. Auffällig ist die oft künstliche Tiefenwirkung bei
Geräten mit Shutter-Technik, berichtet die PC-WELT (Ausgabe 7/2012),
die sieben Modelle mit Bilddiagonalen von 40 bis 47 Zoll getestet
hat. Während Personen und Gegenstände im Vordergrund extrem scharf
umrissen sind, verliert die zweite Ebene so stark an Schärfe, dass
das Zuschauen schnell anstrengend wird. Angenehmer für die Augen sind
3D-TVs mit Polfilter-Technik.
Ein weiterer Nachteil der Shutter-Geräte zeigt sich, wenn es um
die Sitzposition des Zuschauers geht. So nimmt hier die Tiefenwirkung
oft schnell ab, wenn man nicht genau mittig vor dem TV-Gerät sitzt
und den Kopf gerade hält. Die Fernseher mit Polfilter dagegen sind
weniger stark vom Blickwinkel abhängig. Ungeachtet der jeweiligen
Technik eint ein Manko sämtliche 3D-TVs: Sobald sie von der 2D- auf
die 3D-Darstellung wechseln, verlieren alle Geräte deutlich an
Helligkeit.
PC-WELT-Testsieger ist der Samsung UE46ES8090 (rund 2.100 Euro).
Das Modell bietet eine überzeugende Bildqualität, ermöglicht
TV-Aufnahmen auf USB-Festplatte und hat eine Ethernet- und
WLAN-Anbindung an Bord. Punktabzüge verteilten die Tester für die
etwas rotstichige Wiedergabe.
PC-WELT-Preis-Leistungs-Sieger ist der Philips 40PFL5507K (etwa
1.000 Euro), der mit guter Blu-Ray-Wiedergabe, Internet-Zugang und
einfacher Bedienung punktet. Zu bemängeln ist ein deutlicher Rotstich
bei der TV-Wiedergabe.
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Thomas Rau,
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