Mitteldeutsche Zeitung: zu Schlecker
(ots) - Um Legendenbildungen vorzubeugen: Schlecker ist
nicht an der verweigerten Staatshilfe für eine Transfergesellschaft
gescheitert. Sicher, das Scheitern der Auffanglösung Ende April für
rund 11 000 Beschäftigte hat eine Klagewelle unter entlassenen
Beschäftigten ausgelöst. Damit sind die finanziellen Risiken für
einen potenziellen Investor zusätzlich gewachsen. Aber auch ohne
diese Risiken wäre Schlecker am Ende. Schlecker hielt sich damit
über Wasser, einerseits Waren in riesigen Mengen auf Pump zu
kaufen. Zugleich eröffnete Firmengründer Anton Schlecker permanent
neue Filialen, für derer Erstausstattung mit Ware er bei
Herstellern enorm hohe Rabatte ausgehandelt hatte. So erzeugte er
einen permanenten Geldfluss, obwohl er längst Verluste schrieb.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 01.06.2012 - 19:35 Uhr
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