Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Entwicklung der Facebook-Aktie
(ots) - Erst das enttäuschende Börsendebüt, jetzt
Kungeleivorwürfe und ein juristisches Nachspiel. Das
Internet-Netzwerk Facebook ist auf dem besten Weg, durch den
milliardenschweren Gang an den Finanzmarkt seinen Ruf nachhaltig zu
beschädigen. Und mehr noch. Der mit großen Hoffnungen verbundene
größte Börsengang eines Internet-Unternehmens entfacht die Debatte um
die Gier am Aktienmarkt neu und verspielt damit gerade in diesen
Zeiten das so wichtige Vertrauen. Statt der Aktie Luft nach oben zu
lassen und mit einer positven Kursentwicklung auch für gute Stimmung
zu sorgen, wurde lieber groß Kasse gemacht. Die Bewertung von
Facebook war dadurch gigantisch, das Unternehmen kurzzeitig 115
Milliarden Dollar wert - und so mit dem 115-fachen des Jahresgewinns
bewertet. Nach dem Kurssturz liegt der Faktor bei 70. Zum Vergleich:
Volkswagen bringt es auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von sieben,
Adidas einen Wert von 16 und das Internet-Dickschiff Google von 20.
Facebook hat Federn lassen müssen. Auch für das boomende Netzwerk
reicht die Fantasie nicht bis in den Himmel - ein klassischer Fall
von verzockt.
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Westfalen-Blatt
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Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 23.05.2012 - 20:15 Uhr
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