Rheinische Post: Essener Bischof Overbeck hält Diskussion über Diakonat der Frau für wenig förderlich
(ots) - Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck (47)
hat zum Auftakt des Mannheimer Katholikentags die Hoffnung vieler
Laien auf ein Diakonat der Frau zurückgewiesen. Papst Johannes Paul
II. habe deutlich gesagt, "dass die Kirche keine Vollmacht habe,
Frauen zum Priesteramt zuzulassen. In diesem Zusammenhang ist
sicherlich auch der Diakonat der Frau zu sehen", sagte er der in
Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Donnerstagausgabe). Zudem
nannte er es "wenig förderlich", dieses Thema auf Initiative des
Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) "wieder auf das
Tablett der Öffentlichkeit zu legen". Darum wolle sich Overbeck
lieber "den Fragen und den Problemen widmen, die jetzt zu lösen
sind". Der Ruhrbischof, der bei etlichen Veranstaltungen mitwirken
wird, sagte zur Arbeit der in Deutschland traditionsreichen Verbände
und Laien-Organisationen: "Alle Organisationen dieser Art müssen
sich die Frage gefallen lassen, ob sie den Anforderungen der Zeit
entsprechen und ob sie möglicherweise Entwicklungen behindern. Das
ist natürlich für die katholische Kirche in Deutschland auch eine
kritische Frage."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.05.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 640860
Anzahl Zeichen: 1376
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Essener Bischof Overbeck hält Diskussion über Diakonat der Frau für wenig förderlich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...