Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Meldepflicht für Spritpreise
(ots) - Markttransparenzstelle - was für ein Wort! Es
wiehert der Amtsschimmel. Das Bundeskabinett hat ernst gemacht mit
seinem Versuch, die Preispolitik der Tankstellen zu zügeln. Doch was
gut gemeint ist, ist nicht immer gut gemacht. Hinter der von
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) als Erfolg verkauften
Benzinpreis-Kontrolle verbirgt sich ein bürokratisches Ungetüm. Große
wie kleine Tankstellen müssen mit zusätzlichen Kosten rechnen, um die
gewünschten Daten zu erheben. Mag sein, dass Konzerne wie BP und
Shell diesen Aufwand finanziell wegstecken - der Mittelstand im
Tankstellengewerbe aber dürfte erheblich mehr belastet werden. Ob
damit der Wettbewerb gefördert wird, ist folglich zweifelhaft.
Ebenso, ob die Spritpreise tatsächlich fallen. Im Gegenteil: Schon
hat die Branche zum Gegenschlag ausgeholt und angedroht, die
Mehrkosten auf den Benzinpreis umzulegen. Natürlich sind die
Preissprünge an der Zapfsäule für die meisten Autofahrer ein
Ärgernis. Röslers Vorstoß aber dürfte dem Wahlkampf geschuldet sein.
Die mächtigen Öl-Multis zwingt er so nicht in die Knie.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.05.2012 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 629633
Anzahl Zeichen: 1340
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Meldepflicht für Spritpreise"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...