PresseKat - Mitteldeutsche Zeitung: zu Ikea

Mitteldeutsche Zeitung: zu Ikea

ID: 628473

(ots) - Es reicht in der Tat nicht, dass der schwedische
Konzern jetzt selbst Aufklärung betreibt. Tatsächlich sollte dies
auch die Stasi-Unterlagen-Behörde tun - kraft eigener Autorität. Und
wenn die Fakten dann hinlänglich bestätigt sind, dann sollte
natürlich über Schadenersatz gesprochen werden - unabhängig davon, ob
Ikea von den Umständen der Produktion wusste. Das ist nicht bloß eine
Frage der politisch-ökonomischen Hygiene. Es ist - welch Glück - auch
finanziell möglich. Denn ohne das Unternehmen auf die Anklagebank
setzen zu wollen: Ikea hat mit "Billy" und vergleichbaren Artikeln
Milliarden erwirtschaftet. Es hat in der westlichen Welt eine
Monopol-Stellung, die äußerst selten ist. Ikea kann tatsächlich aus
der sprichwörtlichen Portokasse zahlen. Und es sollte zahlen.
Vielleicht tut es das ja sogar aus freien Stücken. Schön wär's.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Mitteldeutsche Zeitung: zu Hollande Stuttgarter Nachrichten: zu Ukraine:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.05.2012 - 19:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 628473
Anzahl Zeichen: 1065

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Halle



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Ikea"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Mitteldeutsche Zeitung