Mitteldeutsche Zeitung: zu Betreuungsgeld
(ots) - In ihrem Urteil über diese Bargeldzahlung an
Eltern, die ihre Kleinen nicht in eine Kita schicken, sind sich die
Experten einig: Kontraproduktiv und frauendiskriminierend sei die
Herdprämie, wenden sie zu Recht ein. Das sehen selbst viele
Christdemokraten so. 23 CDU-Abgeordnete wollen dem Plan nicht
zustimmen. Angela Merkel hat die Wahl: Entweder nimmt sie kurzzeitig
den Streit mit der CSU in Kauf und entsorgt diesen Paragrafen des
Koalitionsvertrages. Oder sie riskiert ein Desaster auf Dauer. Mehr
noch als eine Abstimmungsniederlage muss sie langfristig den Zorn
gerade jener Konservativen fürchten, die mit dem Betreuungsgeld
geködert werden sollen. Tatsächlich nämlich wird die Prämie eher
an Migranten und Geringverdiener fließen, die ihre Kinder zu Hause
behalten.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 02.04.2012 - 20:30 Uhr
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