Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Kommunalfinanzen
(ots) - Nach einer Katastrophe nennt man so etwas
'schnelle und unkonventionelle Hilfe'. Die Entscheidung des Landes,
trotz gescheiterter Regierung die vorgesehenen Hilfen fĂŒr die StĂ€dte
und Gemeinden schrittweise auszuzahlen, fÀllt durchaus in diese
Kategorie. Alles andere hÀtte tatsÀchlich ins finanzielle Desaster
gefĂŒhrt. Die hochverschuldeten Kommunen mĂŒssten ohne frisches Geld
vom Land noch mehr Kredite mit hohen Zinskosten aufnehmen. Dennoch
bleibt das Unterfangen riskant. SpÀtere höchstrichterliche
ĂberprĂŒfungen könnten sogar die UnzulĂ€ssigkeit dessen feststellen,
was jetzt geschieht. Rot-GrĂŒn nimmt das Risiko auf sich. Es gibt
keine Alternative. AuĂerdem trĂ€gt die Aktion ein wenig zur
Entspannung im losbrechenden Turbowahlkampf bei. SPD und GrĂŒne können
die finanzielle Not nicht FDP und Linken wegen der verweigerten
Zustimmung am vergangenen Mittwoch anlasten. Die bĂŒrgerliche
Opposition kann in aller Ruhe ihre Sicht der Dinge darlegen. Danach
hĂ€tte sich Rot-GrĂŒn gar nicht erst auf das Experiment
Minderheitsregierung einlassen und zwei Jahre verspielen dĂŒrfen.
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Andreas Kolesch
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Datum: 20.03.2012 - 20:20 Uhr
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