(ots) - Missmanagement in Detroit! Anders kann man die
erschreckend schlechten Zahlen für Opel nicht bewerten. Die GM-Spitze
in den USA hat es nicht geschafft, seine Tochter mit dem Blitz-Symbol
wieder in die schwarzen Zahlen zu führen. Dabei baut Opel durchaus
gute Autos und kann auch preislich mit der Konkurrenz mithalten. Wo
also liegt das Problem? GM fährt bei Opel einen gefährlichen
Schlingerkurs. So lassen die Amerikaner etwa nicht zu, dass Opel im
boomenden China Autos verkauft - vor allem, um den eigenen
US-Modellen nicht hausintern Konkurrenz zu machen. Gleichzeitig
duldet GM, dass seine Tochter Chevrolet in Europa auf den Markt
drängt. Allein das zeigt den Irrsinn in der Strategie der GM-Manager.
Statt Opel weltweit einen kräftigen Schub zu geben, legt der
Mutterkonzern den Europäern zusätzlich mit einem rigiden Sparkurs
Steine in den Weg. Kein Wunder, wenn jetzt wieder die Angst in den
Werken von Rüsselsheim und Bochum umgeht. Wird die Sparschraube noch
weiter angezogen? Oder verkauft GM Opel doch noch? Auf die
Mitarbeiter kommen unruhige Zeiten zu.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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