Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Wulff
(ots) - Mittlerweile sind sich die Beobachter des
traurigen Schauspiels einig: Es müsste schon etwas Außerordentliches,
etwas Noch-Nicht-Gehörtes an die Öffentlichkeit dringen, um diesen
Bundespräsidenten dazu zu bewegen, in den unverdienten Ruhestand zu
gehen. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie groß die
Ungeheuerlichkeit sein müsste, die Christian Wulff veranlassen würde,
die Verantwortung dafür zu übernehmen, indem er zurücktritt.
Offensichtlich haben sich die Menschen an die Situation gewöhnt. Wir
haben einen Bundespräsidenten, dem keiner mehr glaubt und der die
Kraft des Wortes verloren hat. Was soll's?, scheinen sich die meisten
zu sagen. Wenn es aber egal ist, ob der Bundespräsident eine
moralische Autorität ist oder nicht - wozu brauchen wir dann noch das
Amt? Wenn die Besetzung im Schloss Bellevue nur noch davon abhängt,
ob sie der Kanzlerin in den Kram passt, dann kann die
Präsidenten-Rolle getrost gestrichen werden.
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Datum: 10.02.2012 - 18:20 Uhr
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