(ots) - Der ADAC verzeichnet zurzeit ein anhaltend hohes
Niveau an Einsätzen seiner Pannenhilfe. Der 2. Februar war für die
Gelben Engel des ADAC bis dato der Rekordeinsatztag in diesem Jahr:
Die Helfer rückten 27 512 Mal aus. Dieser Höchstwert wurde nur 2009
übertroffen: Damals, am 21. Dezember 2009, wurde der Spitzenwert von
28 672 Einsätzen erreicht. Am letzten Wochenende ging die Einsatzzahl
wie immer an Wochenenden leicht zurück (Samstag, 4. Februar, 19 298
Einsätze; Sonntag, 5. Februar, 18 325 Einsätze). Aufgrund des
anhaltend hohen Pannenaufkommens ist die Pannenhilfe-Hotline
zeitweise überlastet. Da die Kälte weiter anhält, wird das
Pannenaufkommen in den nächsten Tagen ähnlich hoch bleiben.
Der Autofahrer kann bei der aktuellen Kältewelle auch einiges tun,
um einer möglichen Panne zu entgehen, beziehungsweise um im Ernstfall
besser vorbereitet zu sein: Dieselfahrzeuge sollten jetzt frischen
Diesel tanken, denn darin sind mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr
Fließverbesserer enthalten. Damit wird das Auto "kältefester". Die
Fließverbesserer verhindern ein Ausflocken des Kraftstoffs weitgehend
oder verzögern diesen Vorgang. Wenn möglich, das Auto in der Garage
oder zumindest windgeschützt parken. Generell gilt: Wenn das Auto nur
für Kurzstrecken (bis zu 15 Minuten Fahrt) genutzt wird, sollte alle
zwei Tage eine längere Fahrt unternommen werden. Denn: Bei der
Kurzstreckenfahrt wird die Batterie sehr stark belastet und kann sich
nicht gut wiederaufladen. Ein Batterie-Check ist auf jeden Fall zu
empfehlen. Wird ein "schwächeln" der Batterie bemerkt, ist es
sinnvoll die Kraftquelle nachzuladen oder in der Werkstatt nachladen
zu lassen. Und: In das Auto gehören jetzt Handschuhe und eine Decke.
Auch eine Mütze an Bord zu haben, ist im Pannenfall von Vorteil.
Immerhin verliert der Körper über 30 Prozent seiner Wärme über den
Kopf. Selbstverständlich sollte auch das Mobiltelefon immer
mitgeführt werden.
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Dr. Christian Buric
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