Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum vorerst geplatzten Kaufhof-Verkauf
(ots) - Lauter hätte der Paukenschlag kaum sein können,
für den Metro-Chef Olaf Koch nach nur 17 Tagen im Amt gesorgt hat. Es
ist eine faustdicke Überraschung, den Verkauf der Warenhaustochter
Kaufhof auf der Zielgeraden zu stoppen, die der Handelskonzern fast
vier Jahre lang ins Schaufenster gestellt hatte und um die mindestens
zwei potente Bieter buhlten. Die Lage an den Kapitalmärkten als
wesentlichen Grund anzuführen, wirkt dabei fadenscheinig. Es dürfte
vielmehr ganz entscheidend gewesen sein, dass für Metro am Ende der
Preis nicht stimmte. Den 20 000 Kaufhof-Mitarbeitern verspricht die
Nachricht vom bis auf Weiteres ausgesetzten Verkauf alles andere als
ein Ende der quälenden Ungewissheit. Kochs Ankündigung, das
Ertragspotential der Warenhauskette selbst heben zu wollen, weckt
Erinnerungen an den Sanierungskurs des Rivalen Karstadt.
Verlustreiche Filialen könnten geschlossen, Immobilien in besten
Lagen verkauft werden. Das klassische Kaufhauskonzept hat sich
überlebt. Nicht nur in Bielefeld könnte Kaufhof künftig kleiner Teil
eines riesigen Shoppingcenters sein.
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Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 17.01.2012 - 19:30 Uhr
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