Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Merkels "Bürgerdialog"
(ots) - Mit ihrem "Dialog über Deutschlands Zukunft"
stilisiert Merkel sich als Regierungschefin, die zuhört und sich
kümmert. Dem Volk den Puls fühlen, anstatt ihm die Glaubenssätze der
Partei zu predigen - das kommt an. Klingt so schön basisdemokratisch.
Es ist kein Zufall, dass Merkel im Jahre sieben ihrer Kanzlerschaft
die wandelnde Denkfabrik gibt. Andere Vordenker im Regierungslager
gibt es nicht mehr. Und der Bundestagswahlkampf 2013 wirft seine
Schatten voraus. Mitmach-Angebote im Internet sind in der Politik
groß in Mode. Die Resonanz ist bisher eher mäßig. Vielleicht deshalb,
weil es immer ein bisschen nach PR riecht.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.01.2012 - 19:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 555772
Anzahl Zeichen: 870
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...