PresseKat - Krankenversicherung für Rentner oft teurer als gedacht

Krankenversicherung für Rentner oft teurer als gedacht

ID: 550040

(firmenpresse) - Kranken- und Pflegeversicherung kosten im Ruhestand oft mehr, als der eine oder andere zuvor gedacht hat. Auf diesen Umstand weisen die Berater des VZ VermögensZentrums hin.
Rentner müssen nicht nur auf ihre Bezüge aus der gesetzlichen Rente Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Auch auf Betriebsrenten und einmalige Auszahlungen aus Direktversicherungen erheben die Kassen anteilsmäßig Beiträge, ebenso auf weitere Einkünfte wie Witwenrenten oder Bezüge aus berufsständischen Versorgungskassen. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt bei 44.500 Euro. Darüber liegende Einkünfte sind beitragsfrei.
Dabei gilt für Ruheständler, die in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) pflichtversichert sind, der allgemeine Krankenkassen-Beitragssatz in Höhe von 15,5 Prozent. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) behält 8,2 Prozent von der Rente ein und zahlt die verbleibenden 7,3 Prozent an die jeweilige Krankenkasse. Beiträge für die Pflegeversicherung müssen Rentner ausschließlich selbst tragen. Der Beitragssatz liegt bei 1,95 Prozent, für Kinderlose sind es 2,2 Prozent. Von einer Rente in Höhe von 1.500 Euro bleiben nach Abzug des Eigenanteils für die Krankenkasse (8,2 Prozent, 123 Euro) und des Beitrags an die Pflegeversicherung (1,95 Prozent, 29 Euro) 1.348 Euro übrig.
Die Berater des VZ VermögensZentrums weisen darauf hin, dass Ruheständler, die in der KVdR versichert sind, den Vorteil haben, keine Beiträge auf Einkünfte wie Zinsen, Mieten und private Leibrenten zahlen zu müssen. Selbstständige und Freiberufler kommen nicht in diesen Genuss. Ihre Beiträge werden auf Basis sämtlicher Einkünfte berechnet. Allerdings gilt für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie Zinsen und Leibrenten ein ermäßigter Beitragssatz von 14,9 Prozent. Auch pflichtversicherte Rentner, die eine selbständige Tätigkeit von mehr als 18 Wochenstunden ausüben, müssen auf die Einkünfte daraus Beiträge entrichten.
Gerade bei Einmalzahlungen aus der betrieblichen Altersversorgung oder aus Direktversicherungen können die Zahlungen hoch ausfallen. Zur Berechnung des anteilsmäßigen Beitrags nimmt die Kasse für zehn Jahre 1/120 der ausgezahlten Summe als monatliches Einkommen an. Bei einer Auszahlung von 72.000 Euro sind dies 600 Euro im Monat. Auf diese entfallen knapp 105 Euro Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge pro Monat. Insgesamt ist ein Betrag von 12.000 Euro fällig.



Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die VZ VermögensZentrum GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der VZ Holding (Schweiz) AG.

Wir entwickeln Konzepte, um Einkommen, Vermögen und Steuern zu optimieren. Viele zufriedene Kundinnen und Kunden beauftragen uns auch gleich mit der Umsetzung unserer Empfehlungen. Denn wir sind nicht nur Berater, sondern auch Vermögensverwalter.



PresseKontakt / Agentur:

VZ VermögensZentrum GmbH
Maximiliansplatz 12
D-80333 München
Telefon: 089 - 288 117-0
Fax: 089 - 288 117-10
E-Mail: vzmuenchen(at)vermoegenszentrum.de
http://www.vermoegenszentrum.de



drucken  als PDF  an Freund senden  Durchschnittskosten-Effekt steigert Renditeerwartungen Steuerlast hängt von der Art der Renten-Einkünfte ab
Bereitgestellt von Benutzer: vermoegenszentr
Datum: 08.01.2012 - 23:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 550040
Anzahl Zeichen: 2421

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Tom Friess
Stadt:

München


Telefon: 089 - 288 117-0

Kategorie:

Finanzberatung


Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Krankenversicherung für Rentner oft teurer als gedacht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

VZ VermögensZentrum GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Ruhestandsplanung: Anleger unterschätzen Lebensdauer ...

Nie war die Lebenserwartung höher als heute. Viele Neugeborene werden künftig älter als 90 Jahre. Für Ruheständler bedeutet dies: Sie benötigen deutlich mehr Vorsorgekapital für ihre Zusatzrente. Die Zahlen lassen aufhorchen: Im Jahr 2016 geb ...

Renteneinkommen ...

Laut Vorsorgeatlas 2017 von Union Investment müssen vor allem Ruheständler im Westen mit großen Versorgungslücken im Alter rechnen. Um das zu verhindern, sollte man frühzeitig und mit geeigneten Strategien Kapital ansparen. In manchen Regionen ...

Rentensparen: Zögern kostet Rendite ...

Beim Rentensparen sind die Faktoren Zeit und Rendite entscheidend. Doch während die Zeit fast immer für den Anleger spielt, gilt bei der Rendite: Weniger ist mehr. In jungen Jahren fällt es oft schwer, vom überschaubaren Verdienst noch etwas fü ...

Alle Meldungen von VZ VermögensZentrum GmbH