Mitteldeutsche Zeitung: zur Nazi-Verbunddatei
(ots) - Tatsächlich ist der Streit um die sogenannte
Verbunddatei ein Streit um lässliche Details, der zur
parteipolitischen, man könnte sogar sagen zur koalitionsinternen
Profilierung missbraucht wird. Längst hat Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ihr grundsätzliches Einverständnis
für diese neue Datensammlung signalisiert. Vorbehalte hegt die
Bundesjustizministerin allerdings gegen die sehr weitreichenden
Recherche- und Analysemöglichkeiten, die Hans-Peter Friedrich (CSU)
mit der Datei schaffen will. Es ist unerträglich, dass die
Terrorzelle 13 Jahre lang morden konnte. Dies jetzt aber für
durchsichtige innenpolitische Spielchen zu nutzen, wie Friedrich es
tut, ist geschmacklos.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.12.2011 - 20:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 536716
Anzahl Zeichen: 905
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...