(ots) - Es gibt Sportler, denen könnte man ewig
zuschauen. Magdalena Neuner ist so jemand. Bei ihr stimmt das ganze
Paket: Optik und Erfolge gepaart mit einem natürlichen Auftreten
machen sie zu einer Vorzeige-Athletin und machten sie zu einer
Ausnahmeerscheinung. Mit ihr war gut leiden, wenn sie vorbeischoss,
hinterherhechelte und dann doch noch das Happyend schaffte. Doch das
Leben ist endlich, das Sportlerleben besonders. Eher ungewöhnlich ist
es, wenn jemand in jüngeren Jahren aussteigt. Im Fall Neuner ist es
wenig überraschend. Mit 24 hat sie den Olymp bestiegen, WM-Titel
gesammelt wie niemand zuvor und könnte jetzt nur noch nach
Bestmarken, Bestmarken, Bestmarken ihrer eigenen Dimension gieren.
Eher überraschend ist, wie viel Größe und Reife in einer so jungen
Sportlerin schon stecken kann. Magdalena Neuner mochte die Glitzer-
und Scheinwelt der "Gold-Lena" nicht wirklich, vermochte sie aber für
sich zu nutzen. Vor allem aber vermag sie sie einzuordnen - und zu
erkennen, dass es genauso Interessantes im normalen Leben gibt. Genau
danach strebt sie jetzt. Und dafür kann es wie für ihre Karriere nur
eines geben: Applaus! Und einen Wunsch, dass ihr eine schöne
Abschiedssaison vergönnt ist, mit einem Happyend bei der Heim-WM in
Ruhpolding.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten(at)mittelbayerische.de