Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundesverfassungsrichter Müller
(ots) - Ist ein Vollblut-Politiker nicht befangen, kann er
sich in einen Senat einordnen, kennt er überhaupt das
Verfassungsrecht? Die Aufregung verwundert. Schon immer gab es
Verfassungsrichter, die vorher Politiker waren. Einige der
profiliertesten Karlsruher Richter kamen direkt von einer
Regierungsbank: Ernst Benda war vorher CDU-Bundesinnenminister, Roman
Herzog in Stuttgart CDU-Landesinnenminister und Jutta Limbach für
die SPD Justizsenatorin in Berlin. In einem Gericht wie dem
Bundesverfassungsgericht kann politische Erfahrung nur nützen. Zudem
kann in Karlsruhe kein Richter allein die Welt bewegen. Einzelne
Politiker können das Verfassungsgericht nicht verändern, aber das Amt
hat schon manchen Politiker zum unabhängigen Richter gemacht.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.11.2011 - 19:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 528030
Anzahl Zeichen: 960
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...