Ostsee-Zeitung: Ostsee-Zeitung (Rostock): Zum Thema "Rechts-Terror" in Deutschland
(ots) - Was die neuen Dimensionen des Rechtsextremismus
anlangt, so ist seit Jahren offensichtlich, dass der nicht nur im
NS-Untergrund agiert, sondern mehr oder minder offen und ungeniert in
"national befreiten Zonen" Vorpommerns oder Brandenburgs, bei
Kranzniederlagen zum Volkstrauertag oder selbst in demokratischen
Parlamenten. Die Nazis sind unter uns. Lange hat man die
rechtsextremistische Gefahr vor allem im Osten lokalisiert, möglichst
auf dem platten Land, kurz vor Polen. Die Gefahr von Rechtsaußen ist
unterschätzt, seine Eindämmung sträflich vernachlässigt worden. So
sind Fördermittel für Projekte, die sich mit dem Rechtsextremismus
auseinandersetzten, ebenso vom Bund gekürzt worden wie etwa das
Programm "Exit". Auf diese Weise wurde die Zivilgesellschaft ebenso
alleingelassen wie mancher Aussteiger aus der Neonazi-Szene.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.11.2011 - 18:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 519004
Anzahl Zeichen: 1099
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Ostsee-Zeitung: Ostsee-Zeitung (Rostock): Zum Thema "Rechts-Terror" in Deutschland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ostsee-Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...