Mitteldeutsche Zeitung: zu Gas-Pipeline
(ots) - Mit dem Betrieb der Ostsee-Pipeline werden ältere
Gasleitungen nach Europa, die durch die Ukraine und Weißrussland
führen, überflüssig. Wenn Kiew und Minsk den Gashahn zudrehen, taugt
dies nicht mehr als Mittel der Politik. Bei den europäischen Kunden
dürfte die Freude gedämpft sein. Sie besitzen langfristige
Lieferverträge, die sie verpflichten, teures russisches Gas zu
kaufen, obwohl es an der Börse billiger ist. Eon Ruhrgas oder
Verbundnetz Gas aus Leipzig schreiben rote Zahlen. Nach mehr
russischem Gas verlangen sie nicht. Doch das ist letztlich
Tagesgeschäft. Langfristig wird sich die Investition positiv
auswirken. Durch die Energiewende in Europa wird mehr russisches Gas
benötigt. Die Abhängigkeit steigt - allerdings beiderseits. Denn auch
Russland ist auf die Devisen aus Europa angewiesen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 08.11.2011 - 19:47 Uhr
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