Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Mindestlohn
(ots) - Die "Nebenkosten" der Geringverdiener haben alle
zu tragen. Eine verquere Welt: Weil die Niedriglöhne zum Leben nicht
reichen, muss der Staat bei den sogenannten Aufstockern zubuttern. Da
die Allgemeinheit damit die Lohnkosten stützt, können nicht wenige
Firmen ihre Gewinne steigern. Dieser Zustand kann nicht im Interesse
der Steuerzahler sein. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sind
gut beraten, endlich in jeder Branche eine faire Bezahlung
auszuhandeln. Wo das jedoch nicht möglich ist, muss der Gesetzgeber
handeln. Das ist übrigens längst Volkes Wille. Die große Mehrheit der
Deutschen bejaht in einer Emnid-Umfrage einen flächendeckenden
Mindestlohn. 86 Prozent sind für die Lohnuntergrenze - und damit
gegen eine Niedriglohn- Gesellschaft.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
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Datum: 01.11.2011 - 18:30 Uhr
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