WAZ: Et kütt wie et kütt? Kommentar von Matthias Korfmann
(ots) - Die meisten Prognosen haben einen entscheidenden
Nachteil: Sie werden fast immer von der Wirklichkeit überholt. Daher
ist jede Voraussage, wie viele Menschen in 20 Jahren im Revier leben
werden, mit Vorsicht zu genießen. Statistiker können die Zukunft
nicht berechnen. Zumindest nicht viel besser als die Kaffeesatzleser
und die Kristallkugel-Besitzer.
"Et kütt wie et kütt", sagt deshalb der Kölner. Der Domstädter
neigt ja zur Gelassenheit. Deshalb (aber nicht nur deshalb) hat die
Metropole am Rhein Anziehungskraft. Sie hat Flair, sie kann feiern,
sie nimmt sich wichtig, und sie hat eine große Uni. Ganz ohne
Kaffeesatz lässt sich festhalten, dass eine solche Mischung wohl
Zukunft hat.
Hat das Ruhrgebiet Zukunft? Nicht so ohne Weiteres. Denn der Ruhri
feiert leiser, er hat kein richtiges Zentrum, und er nimmt sich
nicht so wichtig. In Sachen Bildung aber ist das Ruhrgebiet auf gutem
Weg. Es bastelt sogar an einem Projekt mit dem Namen
"Universitätsallianz Metropole Ruhr". Mit Wissen und Bildung kann das
Revier punkten. Studenten in der Stadt senken den Altersschnitt
erheblich. Und sie dürften die Region 2030 vor der Vergreisung
bewahren.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.10.2011 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 508916
Anzahl Zeichen: 1484
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Et kütt wie et kütt? Kommentar von Matthias Korfmann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...