Mitteldeutsche Zeitung: zur Eurokrise
(ots) - Zwar wimmelt das Schlussdokument der EU- wie der
Euro-Runde von Platzhaltern und Hinweisen auf die Details, die noch
erarbeitet werden müssen. Bislang ist das kein Vorwurf. Aber es wird
einer, wenn sich die Finanzminister, die Kommission und auch das
Europäische Parlament nicht schnell daran machen, aus Perspektiven
bindende Gesetze zu formulieren. Erst dann kann sich zeigen, was der
Schuldenschnitt bewirkt, ob die Banken mitziehen und der Hebel die
Spirale der Verschuldung aushebeln kann. Sicher ist all das nicht.
Bis dahin ist aus der Erfahrung heraus behutsam mit dem Prädikat
"historisch" umzugehen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 27.10.2011 - 20:42 Uhr
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