Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum SPD-Kanzlerkandidaten
(ots) - Helmut Schmidt finden alle gut. Besonders
seitdem er seine Ämter hinter sich gelassen und in Talkshows und
Büchern die Welt erklärt, zählt der Altkanzler in Umfragen stets zu
den angesehensten Politikern. Aber jetzt hat Schmidt seinen Einfluss
überschätzt. Fast zwei Jahre vor der nächsten Bundestagswahl den
früheren Bundesfinanzminister Peer Steinbrück als den richtigen
SPD-Kanzlerkandidaten auszurufen, musste den Widerspruch aus der
Parteispitze und dem linken Flügel herausfordern. Die Genossen wollen
selbst über ihre Kandidaten entscheiden. Als SPD-Chef blieb Sigmar
Gabriel nichts anderes übrig, als auf den zu frühen Zeitpunkt zu
verweisen. Er hat eigene Ambitionen, so wie Fraktionschef
Frank-Walter Steinmeier. Steinbrück selbst sagt wenig zu seiner
Beförderung zum Kandidaten. Aber gewehrt hat er sich nicht.
Steinbrück muss sich mehr zurückhalten. Wer zu früh startet,
riskiert, dass er disqualifiziert wird. Zudem besteht für ihn kein
Grund, übermütig zu werden. So ganz fehlerlos hat Steinbrück als
Finanzminister auch nicht agiert. Wähler haben ein gutes Gedächtnis.
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Datum: 24.10.2011 - 21:00 Uhr
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