WAZ: Turbulente Tage im Hause Haniel
- Kommentar von Ulf Meinke
(ots) - Der Duisburger Haniel-Konzern galt einmal als die
"stille Macht an der Ruhr". Davon kann mittlerweile keine Rede mehr
sein. Es ist unruhig geworden am Firmensitz in Duisburg. Kaum eine
Woche vergeht ohne eine neue turbulente Entwicklung. Haniel ist
derzeit wohl eher "die schrille Macht an der Ruhr". Das Management
reibt sich in Machtkämpfen auf. Personelle Querelen belasten gleich
mehrere Unternehmen, an denen die Duisburger beteiligt sind: Beim
Handelsriesen Metro nimmt Vorstandschef Eckhard Cordes seinen Hut.
Beim Pharmahändler Celesio war es der langjährige
Celesio-Vorstandschef Fritz Oesterle, der vorzeitig ausschied. Nun
verliert Celesio mit Finanzchef Christian Holzherr wohl einen
weiteren Top-Manager. Immer wieder ist von Streit mit
Haniel-Vorstandschef Jürgen Kluge die Rede. Auch Kluge wurde ein
Opfer seiner Machtkämpfe. Er muss sich bei der Metro als
Aufsichtsratschef zurückziehen. Dass ausgerechnet jetzt die Nachricht
von einem massiven Stellenabbau in der Duisburger Haniel-Zentrale die
Runde macht, dürfte kein Zufall sein. Dem Traditionskonzern stehen
weitere unruhige Tage bevor.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.10.2011 - 19:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 505178
Anzahl Zeichen: 1406
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Turbulente Tage im Hause Haniel
- Kommentar von Ulf Meinke"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...