Mitteldeutsche Zeitung: zu Schummelei im Merseburger Jobcenter
(ots) - Mancher dürfte sich wohl verwundert die Augen
reiben. Da unterschreibt der Leiter eines Jobcenters
Provisionsbescheide für die Vermittlung von Arbeitslosen und genau
dieses Geld landet am Ende offenbar in seiner eigenen Tasche, weil
die Vermittlungsfirma ihm gehört. Die Vorwürfe gegen den Leiter des
Merseburger Eigenbetriebes für Arbeit werfen tatsächlich eine ganze
Reihe von Fragen auf. Die der juristischen Zulässigkeit zweifelsohne.
Zwingend aber auch die, woher der Leiter eines Jobcenters die Zeit
nimmt, sich noch um diverse Firmen zu kümmern. Eigentlich sollte
seine Aufgabe ein Vollzeitjob sein - und im Übrigen keiner, mit dem
sich parallel mal eben privat noch ein bisschen Geld verdienen lässt.
Dafür dürfte nicht nur Hartz-IV-Empfängern jegliches Verständnis
fehlen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.10.2011 - 19:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 504135
Anzahl Zeichen: 1000
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...