Mitteldeutsche Zeitung: zum Kulturkonvent Sachsen-Anhalt
(ots) - Ein Modell für ganz Deutschland solle der Konvent
geben, den Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh gestern
in Magdeburg gegründet hat. Zugleich war zu hören, dass bestimmte
Formen der Hochkultur in der Fläche nicht mehr finanzierbar seien und
deshalb in den Städten konzentriert werden müssten. Was das heißen
soll, liegt auf der Hand: Kostspielige Theater und repräsentative
Museen kann man sich auf dem Land nicht leisten, lediglich in den
Oberzentren haben solche Institutionen Zukunft. Das ist die bittere
Wahrheit, die viele seit langem ahnen und die noch niemand so
deutlich ausgesprochen hat. Dass der Minister sie an den Anfang
jener Beratungen stellt, deren Ergebnisse bis 2025 Bestand haben
sollen, ist tapfer - und deutet darauf hin, dass der Konvent
tatsächlich harte Entscheidungen empfehlen soll.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.10.2011 - 19:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 503162
Anzahl Zeichen: 1042
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...