Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Pofalla
(ots) - Neben dem verletzenden persönlichen Umgang
fällt Pofallas inakzeptables Demokratieverständnis auf. Allerdings
handelt es sich dabei um kein Pofalla-Spezifikum. Dass Parlamentarier
nur ihrem Gewissen unterworfen und nicht an Weisungen gebunden sind,
trat schon bei anderen Operationen Machterhalt in den Hintergrund.
Wer aufmuckte, wurde auf Kurs gebracht. Wer sich nicht verbiegen
wollte, konnte seine politische Karriere abhaken. Als Nestbeschmutzer
werden Mahner wie Bundestagspräsident Norbert Lammert betrachtet, der
bei gravierenden Entscheidungen wie dem Atomausstieg und dem
Euro-Rettungsschirm mehr Respekt der Exekutive vor der Souveränität
der Legislative verlangte. Lammert gehörte keineswegs zufällig zu
jenen, die Bosbach Respekt zollten und damit Pofalla in die Schranken
wiesen.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd(at)moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.10.2011 - 18:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 492777
Anzahl Zeichen: 1020
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Auch wenn passionierte Raucher das
möglicherweise anders sehen: Die Lust am Glimmstängel kostet in
Deutschland Jahr für Jahr rund 100 000 Menschenleben, belastet das
Gesundheitssystem mit Milliardenbeträgen und erhöht die Krankenstände
der B ...
Jahrzehntelang hat das Multikulti-Gesäusel
vor allem dazu gedient, die Wirklichkeit auszublenden. Allerdings
sind die Forderungen von CSU-Chef Horst Seehofer, keine Türken und
Araber mehr nach Deutschland zu lassen, schon wegen des verbrieften
...
Während man im IWF nachdenkt, überbieten
sich Amerikaner, Japaner, Brasilianer und Südkoreaner darin, ihre
Währung zu verbilligen. Damit die eigenen Produkte billiger werden,
um auf dem Weltmarkt die Konkurrenz, etwa aus Deutschland, vom Platz ...