Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Boykott der Papst-Rede
(ots) - Im Bundestag wird gestritten, gelacht und
geschimpft. Jeder Redner kann erwarten, dass er seine Argumente
vorbringen kann, so dumm sie auch sein mögen. Der Papst aber fordert
kein Rederecht - er folgt vielmehr einer Einladung, die der
Bundestagspräsident mit Zustimmung aller Fraktionen ausgesprochen
hat. Zumindest als Gast verdient der Papst Respekt.
Und deshalb ist der Plan von etwa hundert Politikern, während der
Ansprache des Kirchenoberhauptes den Saal verlassen zu wollen,
einfach nur peinlich. Kein Politiker ist verpflichtet, sich bekehren
und taufen zu lassen, aber ein wenig mehr Toleranz ist nicht zu viel
verlangt. Der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen legt den
Finger in die Wunde: Auch Wladimir Putin durfte einst als russischer
Präsident im deutschen Parlament reden, während gleichzeitig
russische Panzer durch Tschetschenien rollten. Dabei hat Putin in
Deutschland weit weniger Anhänger als der Papst, der Millionen von
Katholiken hinter sich weiß. Dabei teilen nicht alle jede Aussage
ihres Kirchenoberhauptes. Vor einem Urteil über seine Worte wollen
sie den Papst erst hören.
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Andreas Kolesch
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Datum: 21.09.2011 - 20:30 Uhr
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