(ots) - Berlin - Der Personalvorstand und Arbeitsdirektor
der Deutschen Telekom, Thomas Sattelberger, will den zunehmenden
Fachkräftemangel auch mit mehr Familienfreundlichkeit in Unternehmen
bekämpfen. Dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe) sagte er: "Die
Nachwuchsgeneration erwartet das geradezu. Sich um seine Familie zu
kümmern und dafür bewusst Zeit zu investieren, kann und darf kein
Makel mehr sein. Auch die Sorge, dass mehrmonatige Auszeiten den
Knick in der Karriere bedeuten, muss genommen werden; solche
Entscheidungen werden in einer modernen und menschenfreundlichen
Unternehmenskultur ausdrücklich respektiert, ja sogar gefördert."
Sattelberger plädierte für eine neue Unternehmenskultur und für
einen grundlegend anderen Umgang mit Zeit: "Souveräne Mitarbeiter
erwarten individuelle Behandlung. Unternehmen und gerade auch
fortschrittliche Sozialpartner sehen sich in der Pflicht, den
Bedürfnissen vieler Menschen nach mehr Zeitsouveränität gerecht zu
werden. Ein Unternehmen kann und darf nicht komplett über die Zeit
seiner Mitarbeiter verfügen, ein Manager nicht zu beliebigen Zeiten
über die Ressourcen seiner Geführten. Der bewusst gelebte Umgang mit
allen Formen von Zeit ist Grundlage dieser Veränderung, egal ob es
sich um Auszeit, Rückkehrzeit, Tagesarbeitszeit, freie Zeit,
Zeitanteile für die einzelnen Lebenssphären, Lebensarbeitszeit oder
Familienzeit handelt. Das wird zum Wettbewerbsvorteil am
Arbeitsmarkt."
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