Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Entwicklung des Wechselkurses von Schweizer Franken und Euro
(ots) - Wenn es etwas gibt, worauf die Schweizer stets
besonders stolz waren, dann - neben ihrem Bankensystem natürlich -
auf ihren starken Franken. Er trug mit dazu bei, den Eidgenossen ein
Stück Wohlstand zu sichern. Doch längst ist aus dem Segen ein Fluch
geworden. Etwa seit dem Monat Mai, als sich die Eurokrise ausweitete,
wird der Franken im Vergleich zum Euro immer teurer. Darunter hatte
die schweizer Wirtschaft massiv zu leiden. Ihre Produkte waren im
Ausland nicht mehr wettbewerbsfähig. Zudem kehrten tausende Touristen
aus den Euro-Ländern der Schweiz den Rücken. Das Alpenland war ihnen
zu teuer geworden. Wer immer also in Deutschland sich eine Rückkehr
zur »guten, alten D-Mark« wünscht, sollte dieses Beispiel genauestens
studieren. Eine zu stabile nationale Währung ist eben auch kein
Allheilmittel. Die Schweiz hat nun die Notbremse gezogen. Die
Entscheidung für einen Höchstkurs des Franken zum Euro ist nicht
ungefährlich. Es wird sich zeigen, ob sich die Nationalbank auf Dauer
gegen den Devisenmarkt - falls er weiter auf einen starken Franken
spekuliert - behaupten kann.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.09.2011 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 475067
Anzahl Zeichen: 1349
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Entwicklung des Wechselkurses von Schweizer Franken und Euro"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...