Mitteldeutsche Zeitung: zur Eurokrise
(ots) - Der Bundespräsident hat sich jetzt an die Spitze der
deutschen Bedenken-Partei gesetzt. Bar jeder Diplomatie kritisierte
Christian Wulff den Ankauf von Anleihen schwacher Staaten durch die
Europäische Zentralbank. Anfangs wagte nur Frank Scheffler, ein
Hinterbänkler aus den Reihen der FDP, gegen die Europapolitik der
Bundesregierung aufzustehen. Inzwischen droht Wolfgang Bosbach, ein
gestandener Abgeordneter aus der Mitte der CDU, dem
Euro-Rettungsschirm seine Stimme zu verweigern, wenn es keine
substantiellen Änderungen gebe. Bundestagspräsident Norbert Lammert
(alle CDU) lässt ohnehin keine Gelegenheit aus, das Parlament gegen
die Regierung in Stellung zu bringen. Sollte diese Regierung einmal
über der Eurokrise zerbrechen, werden wir uns dieser Symptome
erinnern.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.08.2011 - 19:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 467307
Anzahl Zeichen: 995
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...