Rheinische Post:Özdemir fordert Ende des deutschen Sonderwegs in Libyen
(ots) - Grünen-Chef Cem Özdemir hat ein Ende des
deutschen Sonderwegs in der Libyenfrage gefordert. "Mit
demokratischer Aufbauhilfe können wir Deutschen eine kleine Form der
Wiedergutmachung dafür leisten, dass wir praktisch nicht dazu
beigetragen haben, dass Diktator Gaddafi vertrieben wurde. Wir sind
nun in der Bringschuld", sagte Özdemir der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Er fügte hinzu:
"Die Zeit der deutschen Sonderwege in der Libyenfrage muss jetzt
endgültig vorbei sein." Einen Einsatz der Bundeswehr schloss Özdemir
nicht aus: "Sollte eine Anfrage für einen Bundeswehreinsatz in Libyen
kommen, werden wir das ernsthaft prüfen." Der Grünen-Chef betonte
zugleich, dass diese Frage gegenwärtig nicht auf der Tagesordnung
stehe.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.08.2011 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 466582
Anzahl Zeichen: 987
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...