WAZ: Ein Machtwort ist fällig. Kommentar von Wilhelm Klümper
(ots) - Bochum leistet sich eine Provinzposse. Als kürzlich
die Nachricht kam, dass Ackermann und Stoiber im Herbst im
Schauspielhaus mitdiskutieren sollten, hagelte es Kritik aus der
linken Kulturecke. Allen voran Ex-Intendant Steckel und Regisseur
Nobel erklärten Ackermann zur unerwünschten Person. Das
Schauspielhaus sei "der Kunst der Schauspieler und ihrem Bemühen um
eine andere Welt vorbehalten".
Das Schauspielhaus gehört nicht Intendanten und Schauspielern,
sondern der Stadt und wird allein vom Bochumer Steuerzahler jährlich
mit 17 Millionen Euro subventioniert. Mithin hätte Bochums
Oberbürgermeisterin Scholz ein Machtwort sprechen müssen. Aber ebenso
wie der jetzige Intendant Weber schlug sie sich in die Büsche und
überließ die öffentliche Debatte der linken Kulturschickeria. Derweil
sagte Ackermann ab. Wachsweich bekundet Scholz jetzt öffentlich ihr
Bedauern über die Absage von Ackermann. Sie sollte aber lieber so
laut auf den Putz hauen, dass es auch ihr Intendant, der Regisseur
und das Ensemble verstehen. Schade, dass der sturmerprobte Ackermann
seinen linken Kritikern nicht die Stirn bietet und nach Bochum kommt.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.08.2011 - 19:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 459731
Anzahl Zeichen: 1439
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Ein Machtwort ist fällig. Kommentar von Wilhelm Klümper"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...