Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Talfahrt an den Börsen
(ots) - Nach der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit
durch die Ratingagentur Standard & Poor's war klar, dass jetzt erst
ein Mal alle Kraft auf die Verteidigung gelegt werden musste.
Angesichts der nervösen Märkte war ein Crash durchaus im Bereich des
Möglichen. Als Vorstopper der Finanzwelt trat in dieser Situation mal
wieder der Chef der Europäischen Zentralbank auf. Wie Jean-Claude
Trichet den drohenden Verfall der spanischen und italienischen
Staatsanleihen verhindert hat, war beeindruckend. Auf der anderen
Seite ist das permanente gefährliche Spiel, in dem europäische Gelder
zur Finanzierung von Anleihekäufen herangezogen werden, ziemlich
risikoreich. Aus der gelben Karte für den Euro könnte eine gelbrote
werden. Die Politiker sind - in Europa genauso wie in den USA - im
Augenblick vor allem damit beschäftigt, eigene Fehler zu korrigieren
und das Schlimmste zu verhindern. Es wird Zeit, dass aus Reaktionen
wieder Aktionen werden. Dazu allerdings müssten sich die Politiker
rund um den Globus zusammenraufen und gegenüber Anlegern und
Spekulanten mit einer Stimme sprechen.
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Andreas Kolesch
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Datum: 08.08.2011 - 21:00 Uhr
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