Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu sinkenden Realeinkommen
(ots) - Seit Monaten brummt die deutsche Wirtschaft,
Unternehmen melden zweistellige Wachstumszahlen, die Arbeitslosigkeit
sinkt - und doch kommt der rasante Aufschwung bei vielen Menschen
nicht an. Dies zeigt sich an den Reallohnverlusten, die abgesehen von
den Topverdienern alle Arbeitnehmer seit Jahren hinnehmen müssen. Es
ist eine bedenkliche Entwicklung, die auch die Einkommenskluft
zwischen Gering- und Besserverdienern vergrößert und damit den
sozialen Frieden gefährdet. Zudem besteht die Gefahr, dass die
schwindende Kaufkraft den Konjunkturmotor Zeit abwürgt. Volkswirte
haben auf diesen Missstand wiederholt hingewiesen. Nun ist es an der
Zeit, dass die Politik handelt. Sie muss dafür sorgen, dass bei den
Beschäftigten mehr im Portemonnaie ankommt. Arbeitnehmer könnten etwa
bei den Sozialkosten entlastet werden. Es ist beispielsweise nicht
nachzuvollziehen, warum bei den Beiträgen für die gesetzliche
Krankenversicherung Arbeitnehmer einen höheren Anteil als die
Arbeitgeber leisten müssen. Die Wirtschaft wäre nach der Krise wieder
stark genug, die Hälfte der Kosten zu tragen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.07.2011 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 443697
Anzahl Zeichen: 1350
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu sinkenden Realeinkommen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...