Ostsee-Zeitung: Ostsee-Zeitung (Rostock) zur Murdoch-Affäre
(ots) - Demütig, bieder und wortkarg - so gab sich gestern
Medien-Mogul Rupert Murdoch vor dem britischen Parlamentsausschuss.
Was für ein krasser Gegensatz zu seinen schrillen, sensationsgierigen
Massenblättern, die die öffentliche Meinung im Königreich mit fast
allen Mitteln manipuliert haben. Der Abhörskandal könnte der Anfang
vom Ende seiner Medien-Übermacht sein. Das Königreich droht mit
Platzverweis. Allerdings kann der Aufschrei der empörten
Öffentlichkeit auch rasch wieder verhallen. So wie nach dem
tragischen Tod von Prinzessin Diana 1997. Damals richtete sich die
Wut ebenso gegen Paparazzi und Journaille. Doch am Ende siegte einmal
mehr der Hunger nach Klatsch und Tratsch.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.07.2011 - 19:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 443672
Anzahl Zeichen: 929
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...