PresseKat - Novartis erzielt im zweiten Quartal 2011 starke Finanzergebnisse und erreicht vier wichtige Zulassun

Novartis erzielt im zweiten Quartal 2011 starke Finanzergebnisse und erreicht vier wichtige Zulassungen

ID: 443050

(Thomson Reuters ONE) -
Novartis International AG /
Novartis erzielt im zweiten Quartal 2011 starke Finanzergebnisse und erreicht
vier wichtige Zulassungen
. Verarbeitet und übermittelt durch Thomson Reuters ONE.
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* Novartis erzielte im zweiten Quartal bei konstanten Wechselkursen ein
Umsatzwachstum von 19% sowie eine hervorragende operative Leistungsfähigkeit

* Der Nettoumsatz stieg um 27% (+19% bei konstanten Wechselkursen, kWk)
auf USD 14,9 Milliarden; im ersten Halbjahr wuchs der Nettoumsatz um
21% (+16% kWk) auf USD 28,9 Milliarden
* Das operative Kernergebnis verbesserte sich um 29% (+30% kWk) auf USD
4,2 Milliarden; die Kerngewinnmarge erhöhte sich um 0,4 Prozentpunkte
(+2,6 Prozentpunkte kWk)
* Der Kerngewinn pro Aktie stieg um 23% (+25% kWk) auf USD 1,48
* Der Free Cashflow erhöhte sich um 39% auf USD 3,3 Milliarden
* Die Aktionärsrendite und eine solide Kapitalausstattung bleiben
Priorität; die Beschränkung der Dividendenausschüttung auf 35-60% des
Reingewinns wird aufgehoben

* Die Zusammensetzung des Gesundheitsportfolios und die Portfolioverjüngung
verstärken die Basis für zukünftiges Wachstum

* Mit kräftigen Beiträgen von Alcon, Sandoz und Consumer Health erzielte
das diversifizierte Gesundheitsportfolio ein Umsatz- und Gewinnwachstum
über dem Marktdurchschnitt
* Die jüngst eingeführten Produkte verzeichneten gegenüber dem
Vorjahresquartal einen Zuwachs um 46% auf USD 3,8 Milliarden
* Nach seiner erstklassigen Markteinführung erzielte Gilenya im ersten
Halbjahr einen Umsatz von USD 138 Millionen

* Das Engagement im Innovationsbereich führt zu vier wichtigen Zulassungen und
zwei bedeutenden Zulassungsanträgen





* In den USA wurden Afinitor zur Behandlung von Patienten mit
fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren der Bauchspeicheldrüse sowie
Arcapta Neohaler zur Behandlung chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung
zugelassen
* In der EU wurden Lucentis zur Behandlung von Patienten mit
Retinalvenenverschluss sowie das Bluthochdruckmedikament Rasilamlo
zugelassen
* Für den Janus-Kinase-Hemmer INC424 wurde in Europa die Zulassung zur
Behandlung von Myelofibrose beantragt; der Antrag auf eine
Indikationserweiterung von Menveo zur Impfung von Säuglingen und
Kleinkindern ab zwei Monaten wurde von der US-amerikanischen
Gesundheitsbehörde (FDA) angenommen


Kennzahlen
2. 2. 1. 1.
  Quartal Quartal Veränderung Halbjahr Halbjahr Veränderung
  2011 2010 in % 2011 2010 in %

  Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
--------------------------------------------------------------------------------
Nettoumsatz 14 915 11 716 27 19 28 942 23 847 21 16

Operatives
Ergebnis 3 322 2 961 12 15 6 730 6 472 4 7

Reingewinn 2 726 2 437 12 17 5 547 5 385 3 7

Gewinn pro Aktie
(USD) 1,13 1,06 7 12 2,33 2,34 0 3

Free Cashflow 3 297 2 368 39   4 919 5 271 -7


Kernergebnisse[1]

Operatives
Ergebnis 4 235 3 276 29 30 8 247 7 141 15 17

Reingewinn 3 564 2 771 29 31 6 940 6 080 14 16

Gewinn pro Aktie
(USD) 1,48 1,20 23 25 2,88 2,65 9 11
--------------------------------------------------------------------------------
kwk - bei konstanten Wechselkursen
[1]Definition der Kernergebnisse sowie weitere Informationen: siehe Seite 49

Basel, 19. Juli 2011 - Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, CEO von
Novartis:
"Novartis konnte dank der hervorragenden Umsetzung einer soliden Strategie
erneut ein erfolgreiches Quartal abschliessen. Wir erzielten ein kräftiges
Umsatzwachstum von 19% bei konstanten Wechselkursen und eine Margenverbesserung
um 0,4 Prozentpunkte in US-Dollar. Mit vier wichtigen Zulassungen und zwei
Zulassungsanträgen im zweiten Quartal stellten wir den Erfolg unserer
Forschungs- und Entwicklungsstrategie erneut unter Beweis. Unser
diversifiziertes Gesundheitsportfolio, das auf wachstumsstarke Segmente
fokussiert ist, verhilft uns zu überlegenen Ergebnissen."

KONZERNÜBERSICHT

Zweites Quartal
Der Nettoumsatz stieg um 27% (+19% kWk) auf USD 14,9 Milliarden. Währungseffekte
kamen dem Umsatz mit 8% zugute, da der US-Dollar gegenüber den meisten anderen
Währungen an Wert verlor. Die jüngst eingeführten Produkte erzielten gegenüber
dem Vorjahresquartal einen Zuwachs um 46% und steuerten USD 3,8 Milliarden zum
Nettoumsatz des Konzerns bei.

Die Division Pharmaceuticals steigerte ihren Nettoumsatz um 10% (+2% kWk) auf
USD 8,3 Milliarden. Dabei wurden Volumensteigerungen von acht Prozentpunkten
durch einen negativen Preiseffekt von einem Prozentpunkt sowie einen negativen
Effekt von fünf Prozentpunkten durch Generikakonkurrenz und die Veräusserung von
Produkten geschmälert. Die jüngst eingeführten Produkte steuerten USD 2,3
Milliarden beziehungsweise 28% zum Divisionsumsatz bei und erzielten damit
gegenüber dem Vorjahresquartal eine Umsatzsteigerung um 34% bei konstanten
Wechselkursen. Alcon trug im zweiten Quartal USD 2,6 Milliarden zum Nettoumsatz
bei. Mit robusten Zuwächsen aller Regionen und Produkte verzeichnete Alcon auf
Pro-forma-Basis ein Wachstum von 12% (+6% kWk). Sandoz verzeichnete ein
hervorragendes Quartal mit einer Steigerung des Nettoumsatzes um 25% (+16% kWk)
auf USD 2,5 Milliarden. Dabei wurden Volumensteigerungen von 26 Prozentpunkten
durch einen negativen Preiseffekt von 13 Prozentpunkten geschmälert. Vor dem
Hintergrund der Verkäufe von Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen von rund USD
200 Millionen im zweiten Quartal 2010 ging der Umsatz der Division Vaccines and
Diagnostics um 47% (-50% kWk) zurück. Unter Ausschluss dieser Verkäufe von
Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen war der Umsatz wegen der zeitlichen
Verteilung von Produktlieferungen an wichtige Kunden rückläufig. Die beiden
Geschäftseinheiten der Division Consumer Health, OTC und Animal Health,
verzeichneten zusammen ein Wachstum von 5% bei konstanten Wechselkursen. Dank
der Umsatzentwicklung in den USA, in Kanada und Deutschland sowie zweistelligen
Nettoumsatzsteigerungen in den wichtigsten Schwellenländern verzeichnete OTC ein
kräftiges Wachstum über dem Marktdurchschnitt. Animal Health erzielte in Europa
und den Schwellenländern eine starke Performance, die die im Vergleich zum
Vorjahr zunehmende Konkurrenz im US-Haustiergeschäft wettmachte.

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 12% (+15% kWk).
Wechselkursveränderungen hatten einen negativen Effekt von 3%, wobei der Vorteil
des schwächeren US-Dollars gegenüber den meisten anderen Währungen durch den
aussergewöhnlich starken Schweizer Franken aufgehoben wurde. Zu den
Sonderpositionen, die das operative Ergebnis des zweiten Quartals 2011
beeinflussten, zählte ein Veräusserungsgewinn von USD 324 Millionen aus dem
Verkauf von Elidel(®), der durch Wertminderungen bei Vaccines and Diagnostics
(USD 62 Millionen) und Pharmaceuticals (USD 107 Millionen), Rückstellungen für
Rechtsstreitigkeiten bei Sandoz (USD 150 Millionen), Restrukturierungskosten und
Wertminderungen im Zusammenhang mit der Straffung des Produktionsnetzes (USD 44
Millionen) und durch Kosten für die Integration von Alcon (USD 80 Millionen)
kompensiert wurde.

Das operative Kernergebnis (unter Ausschluss von Sonderpositionen und
Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten) verbesserte sich um 29% (+30%
kWk). Wir erzielten im zweiten Quartal eine hervorragende operative
Leistungsfähigkeit mit einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 2,6
Prozentpunkte bei konstanten Wechselkursen. Währungseffekte schmälerten die
operative Kerngewinnmarge um 2,2 Prozentpunkte, was zu einer Nettoerhöhung der
operativen Kerngewinnmarge um 0,4 Prozentpunkte auf 28,4% führte. Die Division
Pharmaceuticals steigerte ihr operatives Kernergebnis dank erfolgreichem
Kostenmanagement um 6% bei konstanten Wechselkursen. Alcon steuerte USD 947
Millionen zum operativen Kernergebnis bei und erzielte damit auf Pro-forma-Basis
einen Zuwachs von 12% (+8% kWk). Die Division Sandoz verbesserte ihr operatives
Kernergebnis bei konstanten Wechselkursen um 49%, Consumer Health erzielte bei
konstanten Wechselkursen eine Erhöhung um 9%. Aufgrund der 2011 entfallenen
Erträge aus den Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen sowie anhaltender
Investitionen in Meningokokkenimpfstoffe und Impfstoffe in früher
Entwicklungsphase wies die Division Vaccines and Diagnostics einen Verlust
gegenüber dem Vorjahresquartal aus.

Der Reingewinn stieg dank der kräftigen Verbesserung des operativen Ergebnisses
um 12% (+17% kWk), wobei der positive Effekt eines günstigeren Steuersatzes von
16,0% (17,6% in der Vorjahresperiode) durch einen geringeren Ertrag aus
assoziierten Gesellschaften teilweise kompensiert wurde. Der Kernreingewinn
wuchs um 29% (+31% kWk). Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich um 7% (+12% kWk), und
der Kerngewinn pro Aktie stieg um 23% (+25% kWk). Aufgrund der Erhöhung der
Anzahl ausstehender Aktien im Zusammenhang mit Alcon stieg der Gewinn pro Aktie
weniger stark als der Reingewinn.

Der Free Cash Flow belief sich auf USD 3,3 Milliarden und lag damit um 39% über
dem Vorjahresniveau. Dies war vor allem auf das höhere operative Ergebnis, einen
Geldzufluss aus der Veräusserung von Elidel(®) (USD 420 Millionen) und eine
Verbesserung beim Umlaufvermögen zurückzuführen.

Erstes Halbjahr
Der Nettoumsatz stieg um 21% (+16% kWk) auf USD 28,9 Milliarden.
Wechselkursveränderungen hatten einen positiven Effekt von fünf Prozentpunkten,
da der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Währungen an Wert verlor. Die
jüngst eingeführten Produkte erzielten gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen
Zuwachs um 47% und steuerten USD 7,1 Milliarden zum Nettoumsatz des Konzerns
bei.

Die Division Pharmaceuticals steigerte ihren Nettoumsatz um 8% (+3% kWk) auf USD
16,0 Milliarden. Dabei wurden Volumensteigerungen von acht Prozentpunkten durch
einen negativen Preiseffekt von einem Prozentpunkt sowie einen negativen Effekt
von vier Prozentpunkten durch Generikakonkurrenz und die Veräusserung von
Produkten geschmälert. Die jüngst eingeführten Produkte steigerten ihren Anteil
am Divisionsumsatz (USD 4,3 Milliarden) gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 21%
auf 27%. Getragen von starken Zuwächsen der augenchirurgischen Produkte und
ophthalmologischen Pharmazeutika steuerte Alcon im ersten Halbjahr USD 5,0
Milliarden zum Nettoumsatz bei und wuchs damit auf Pro-forma-Basis um 11% (+7%
kWk). Sandoz erzielte gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 ein Umsatzwachstum von
22% (+17% kWk). Volumensteigerungen von 25 Prozentpunkten, die vor allem der
starken Performance in den USA, in Kanada, Westeuropa und den Schwellenländern
zu verdanken waren, konnten den Preisverfall von elf Prozentpunkten mehr als
wettmachen. Vor dem Hintergrund der Verkäufe von Influenza-A/H1N1-
Pandemieimpfstoffen von USD 1,3 Milliarden im Vorjahr ging der Umsatz der
Division Vaccines and Diagnostics um 65% (-66% kWk) zurück. Unter Ausschluss
dieser Verkäufe stieg der Umsatz dank des Geschäfts mit Meningokokken- und
Grippeimpfstoffen bei konstanten Wechselkursen um 6%. Die beiden
Geschäftseinheiten von Consumer Health erzielten im ersten Halbjahr 2011 ein
solides Umsatzwachstum von 13% (+8% kWk), wobei sowohl die Einheit OTC als auch
Animal Health ihre jeweiligen Märkte übertrafen.

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 4% (+7% kWk), wobei ungünstige
Wechselkursveränderungen das Ergebnis um drei Prozentpunkte schmälerten. Zu den
Sonderpositionen, die das operative Ergebnis des ersten Halbjahres 2011
beeinflussten, zählten Veräusserungsgewinne bei Pharmaceuticals aus dem für die
Genehmigung der Fusion mit Alcon erforderlichen Verkauf von ophthalmologischen
Pharmazeutika (USD 81 Millionen), ein Gewinn von USD 183 Millionen aus der
Beilegung einer Rechtsstreitigkeit in der Division Alcon sowie ein
Veräusserungsgewinn von USD 324 Millionen aus dem Verkauf von Elidel(®). Diese
positiven Positionen wurden kompensiert durch Aufwendungen und Rückstellungen
für Rechtsstreitigkeiten (Sandoz USD 178 Millionen), Restrukturierungskosten und
Wertminderungen im Zusammenhang mit der Straffung des Produktionsnetzes (USD 99
Millionen), Wertminderungen auf Finanzanlagen bei Vaccines and Diagnostics (USD
81 Millionen), Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten bei
Pharmaceuticals (USD 107 Millionen) und Kosten für die Integration von Alcon,
abzüglich eines Gewinns aus der Veräusserung eines Linsenpflegeprodukts (USD 71
Millionen).

Das operative Kernergebnis (unter Ausschluss von Sonderpositionen und
Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten) verbesserte sich um 15% (+17%
kWk). Wir erzielten im ersten Halbjahr eine gute operative Leistungsfähigkeit
mit einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 0,3 Prozentpunkte bei
konstanten Wechselkursen. Währungseffekte schmälerten die operative
Kerngewinnmarge um 1,7 Prozentpunkte, was zu einem Nettorückgang um 1,4
Prozentpunkte auf 28,5% führte. Die Division Pharmaceuticals steigerte ihr
operatives Kernergebnis dank erfolgreichem Kostenmanagement um 7% (+8% kWk).
Alcon steuerte USD 1,8 Milliarden zum operativen Kernergebnis bei und erzielte
damit auf Pro-forma-Basis einen Zuwachs von 10% (+8% kWk). Die Division Vaccines
and Diagnostics verzeichnete vor allem aufgrund des Wegfalls der Erträge aus den
Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen (USD 1,3 Milliarden im Jahr 2010) einen
operativen Verlust. Die Division Sandoz verbesserte ihr operatives Kernergebnis
um 31% (+33% kWk), und Consumer Health erzielte eine Steigerung um 17% (+26%
kWk).

Der Reingewinn stieg dank der kräftigen Verbesserung des operativen Ergebnisses
um 3% (+7% kWk), wobei der positive Effekt eines günstigeren Steuersatzes von
16,0% (gegenüber 17,0% im Vorjahreszeitraum) durch einen geringeren Ertrag aus
assoziierten Gesellschaften teilweise kompensiert wurde. Der Kernreingewinn
wuchs um 14% (+16% kWk). Der Gewinn pro Aktie lag mit USD 2,33 etwa auf
Vorjahresniveau, was auf die höhere Anzahl ausstehender Aktien nach der Fusion
mit Alcon zurückzuführen war. Der Kerngewinn pro Aktie stieg um 9% (+11% kWk)
auf USD 2,88.

Der Free Cash Flow belief sich auf USD 4,9 Milliarden und lag damit um 7% unter
dem Vorjahresniveau, was vor allem auf eine saisonal bedingte Zunahme des
Umlaufvermögens zurückzuführen war.

Aktivitäten in den Bereichen Innovation, Wachstum und Produktivität
Die Wachstumsstrategie von Novartis ist darauf ausgerichtet, ein umfassendes
Angebot an Gesundheitslösungen bereitzustellen. Wir sind das einzige
Gesundheitsunternehmen mit Führungspositionen in den Bereichen Arzneimittel,
Augenheilkunde, Generika, Impfstoffe und Diagnostik sowie im Bereich der
rezeptfreien Medikamente und Tiergesundheit.

Wir gehen davon aus, dass wir dank unseres breiten Portfolios unsere
Wachstumsdynamik auch in Zukunft aufrechterhalten und uns frühzeitig auf
Veränderungen im Gesundheitsmarkt einstellen können. Im Zentrum unserer
Strategie steht unser anhaltendes Engagement für Innovation, Wachstum und
Produktivität: Innovationen, um unser Portfolio zu erweitern und zu verjüngen
und um den Patienten neue medizinische Lösungen zur Verfügung stellen zu können;
Wachstum, um neue Märkte zu erschliessen und die sich wandelnden Bedürfnisse von
Patienten auf der ganzen Welt zu erfüllen; Produktivität, um möglichst effizient
zu operieren und Ressourcen für zukünftige Forschungs- und
Entwicklungsinvestitionen freizusetzen.

Wachstumsbeschleunigung für ein weltweites Angebot von Gesundheitslösungen

Unser diversifiziertes Gesundheitsportfolio verzeichnete im zweiten Quartal
erneut ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt, wobei die Divisionen Alcon,
Sandoz und Consumer Health eine besonders starke Performance erzielten. Die
jüngst eingeführten Produkte profitierten von unseren anhaltenden Investitionen
in die innovative Erweiterung und Verjüngung unseres Portfolios und erzielten im
zweiten Quartal kräftige Volumensteigerungen. Dadurch konnten wir die
Auswirkungen der Preisentwicklung, von Generikakonkurrenz und Desinvestitionen
kompensieren. Insgesamt erzielten wir einen zugrunde liegenden Volumenzuwachs
von 7%.

Entsprechend unserer allgemeinen Wachstumsstrategie tragen die Schwellenländer
immer mehr zu unserer Geschäftsexpansion bei. Der Nettoumsatz in den für uns
wichtigsten sechs Schwellenländern stieg im zweiten Quartal 2011 um 27% (+19%
kWk) auf USD 1,5 Milliarden. Diese sechs Märkte - Brasilien, China, Indien,
Russland, Südkorea und die Türkei - erwirtschafteten in diesem Quartal 10% des
Nettoumsatzes des Konzerns. Mit dem Baubeginn einer neuen, hochmodernen
Herstellungsanlage im russischen St. Petersburg bringen wir unser Engagement für
die Wachstumsbeschleunigung in dynamischen neuen Märkten weltweit zum Ausdruck.
Diese über einen Zeitraum von fünf Jahren geplante Investition in Russland ist
Bestandteil eines Gesamtengagements für lokale Infrastruktur- und kooperative
Gesundheitsversorgungsinitiativen.

Dank erheblicher Beiträge der jüngsten Produkte, die die Einbussen durch
Generikakonkurrenz mehr als wettmachen konnten, erzielte die Division
Pharmaceuticals im zweiten Quartal ein Volumenwachstum von 8%. Vor allem
Gilenya, das im Oktober 2010 in den USA und nach der Zulassung im März 2011 in
Teilen der EU eingeführt wurde, setzt seinen dynamischen Wachstumskurs fort und
übertrifft alle früheren Neueinführungen für die Behandlung multipler Sklerose
mit einem Umsatz von USD 79 Millionen im zweiten Quartal. Auch Tasigna (USD 170
Millionen, +79% kWk) erzielte als zielgerichtete Therapie der nächsten
Generation zur Behandlung chronisch-myeloischer Leukämie (CML) starke Zuwächse.
Studien belegen weiterhin die Überlegenheit von Tasigna in der Behandlung von
Patienten mit dieser lebensbedrohenden Form von Blutkrebs - selbst gegenüber
Glivec. In den USA, wo Tasigna im dritten Quartal 2010 eingeführt wurde, macht
es heute 17% unseres gesamten Produktbereichs zur CML-Behandlung aus. Daneben
leistete auch Lucentis (USD 541 Millionen, +27% kWk) einen wichtigen Beitrag zum
Wachstum der Division Pharmaceuticals. Es ist nach wie vor das einzige
zugelassene Medikament, das das Sehvermögen von Patienten mit der feuchten Form
altersbedingter Makuladegeneration (AMD) massgeblich verbessert. Ausserdem wurde
Lucentis im ersten Halbjahr 2011 in der EU für zwei neue Indikationen - für
diabetisches Makulaödem und Retinalvenenverschluss - zugelassen.

Die neue Division Alcon, die nun auch das Kontaktlinsen- und
Linsenpflegegeschäft von CIBA Vision sowie ausgewählte ophthalmologische
Pharmazeutika von Novartis umfasst, erzielte im zweiten Quartal ein robustes
Wachstum. Nach der Umsetzung der neuen Organisationsstruktur im zweiten Quartal
bildet Alcon eine vollständig integrierte Division von Novartis. Getragen von
der erfolgreichen Einführung neuer Produkte stieg der Nettoumsatz auf Pro-forma-
Basis um 12% (+6% kWk) auf USD 2,6 Milliarden bei ausgewogenen Beiträgen aller
Regionen und Produkte. Die Umsätze in den Märkten ausserhalb der USA stiegen um
18% (+7% kWk) und trugen erheblich zum Gesamtwachstum bei, was insbesondere den
Bereichen der ophthalmologischen Pharmazeutika und der augenchirurgischen
Produkte zu verdanken war. In den für Novartis sechs wichtigsten
Schwellenländern stieg der Umsatz um 29% (+21% kWk), wozu vor allem die
Geschäfte in Russland, Indien und China beitrugen. Mit dem Gewinn eines US-
Patentverletzungsprozesses im südlichen Bezirk von Indiana erreichte Alcon im
zweiten Quartal ausserdem einen wichtigen Meilenstein in Bezug auf Patanol, die
weltweit führenden rezeptpflichtigen Augentropfen zur Behandlung von
allergischer Bindehautentzündung. Das Urteil des Bezirksgerichts wird es Alcon
erleichtern, die geistigen Eigentumsrechte vor dem Ablauf des Patents von
Patanol im Jahr 2015 zu verteidigen.

Die Division Sandoz setzte ihre starke Performance im zweiten Quartal mit einem
zweistelligen Wachstum von 25% (16% kWk) fort. Dazu trugen die soliden
Ergebnisse in den USA (+48% kWk), in Westeuropa (+19% kWk) und in Lateinamerika
(+18% kWk) bei. Als weiterer Wachstumstreiber von Sandoz erwies sich die nach
wie vor starke Position im Bereich der Biosimilars, deren Umsatz im zweiten
Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei konstanten Wechselkursen um 31%
zulegte. Auch die jüngst eingeführten Produkte, wie Enoxaparin, Gemcitabin und
die Schmelztabletten von Lansoprazol, leisteten bedeutende Beiträge zum
Gesamtwachstum.

Vor dem Hintergrund der Verkäufe von Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen im
Jahr 2010 (rund USD 200 Millionen) ging der Umsatz der Division Vaccines and
Diagnostics im zweiten Quartal um 47% (-50% kWk) zurück. Auch unter Ausschluss
dieser Verkäufe war der Umsatz wegen verzögerter Produktlieferungen eines
Herstellungswerks rückläufig. Die Zuwächse der Meningokokken- und
Grippeimpfstoffe im zweiten Quartal konnten diese Entwicklung teilweise
wettmachen.

Mit einem Wachstum von 13% (+5% kWk) im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr
entwickelten sich die Geschäftseinheiten der Division Consumer Health ebenfalls
gut. Die anhaltende Ausrichtung der Geschäftseinheit OTC auf vorrangige Marken
erbrachte solide Ergebnisse, wobei mehrere dieser Marken eine zweistellige
Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielten. Damit konnten
Umsatzeinbussen aufgrund ausgelaufener Vertriebsverträge und veräusserter Marken
kompensiert werden. Die Geschäftseinheit Animal Health übertraf im zweiten
Quartal das Marktwachstum ausserhalb der USA und verzeichnete solide Umsätze des
Entwurmungsmittels Milbemax für Hunde und Katzen in Europa und des
Antiinfektivums Denagard in den USA, China und Brasilien. Starke Zuwächse beider
Geschäftsbereiche in den sechs führenden Schwellenländern trugen massgeblich zur
Gesamtperformance bei.

Investitionen in Innovation

Unsere Fähigkeit, innovative neue Medikamente zu entwickeln, ist die
Voraussetzung für unseren Erfolg. Dank unseres branchenweit führenden
Forschungs- und Entwicklungsengagements bauen wir unsere Pipeline laufend aus
und erzielen ein nachhaltiges Wachstum. Vor allem erwarten wir von unseren
Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen entscheidende Durchbrüche in
Bereichen, in denen bei den betroffenen Patienten ein dringender Bedarf besteht.
Im zweiten Quartal 2011 erzielten wir bedeutende Fortschritte im
Innovationsbereich mit vier wichtigen Zulassungen, zwei bedeutenden
Zulassungsanträgen sowie mit signifikanten Ergebnissen bei neuen Produkten und
Indikationen.

Vier wichtige Zulassungen
Rasilamlo, unser Kombinationspräparat zur Behandlung von Bluthochdruckpatienten,
deren Blutdruck sich nicht adäquat kontrollieren lässt, wurde in der EU
zugelassen. Weiter erhielten wir die EU-Zulassung für eine neue Indikation von
Lucentis zur Behandlung von Patienten mit Sehbehinderungen durch Makulaödeme
infolge eines Retinalvenenverschlusses (RVO). Diese plötzlich auftretende
Erkrankung ist mit einem stark beeinträchtigenden Sehverlust verbunden.

In den USA wurde der neuartige, einmal täglich anzuwendende Bronchodilatator
Arcapta Neohaler (Indacaterol) zur Behandlung chronisch-obstruktiver
Lungen­erkrankung (COPD) zugelassen. Ausserdem wurde in den USA Afinitor
(Everolimus) zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen neuroendokrinen
Tumoren der Bauchspeicheldrüse zugelassen. Das Medikament ist seit fast 30
Jahren die erste neue Therapie gegen diese äusserst aggressive Krebserkrankung,
für die bisher nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung standen.

Darüber hinaus wurde Indacaterol in Japan unter dem Namen Onbrez Inhalation
Capsules zugelassen. Und in der Schweiz wurde Everolimus unter dem Namen Votubia
zur Behandlung von Patienten mit subependymalen Riesenzellastrozytomen (SEGA)
zugelassen. Bei SEGA handelt es sich um gutartige Gehirntumoren, die im
Zusammenhang mit tuberöser Sklerose auftreten. Der Ausschuss für
Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) gab für
diese Indikation von Everolimus ein positives Gutachten hinsichtlich einer
Zulassung in Europa heraus.

Zwei bedeutende Zulassungsanträge
In der EU wurde für den in Lizenz genommenen Janus-Kinase-Hemmer INC424 die
Zulassung zur Behandlung von Myelofibrose beantragt, einer lebensbedrohenden
Form von Blutkrebs, die sich durch Knochenmarkdysfunktion und behindernde
Symptome auszeichnet. Ausserdem wurde der Zulassungsantrag für eine
Indikationserweiterung des Meningokokkenimpfstoffs Menveo zur Impfung von
Säuglingen und Kleinkindern ab zwei Monaten von der FDA angenommen. Der Antrag
basiert auf Daten von weltweit mehr als 6 000 Säuglingen und Kleinkindern dieser
Altersgruppe.

Wichtige Neuigkeiten aus der Pipeline
Der Onkologiebereich präsentierte auf der Jahreskonferenz der American Society
of Clinical Oncology (ASCO) 140 Abstracts. Zu den Höhepunkten zählte eine Phase-
III-Studie, die belegt, dass eine Verlängerung der postoperativen Behandlung mit
Glivec von einem auf drei Jahre die Überlebensrate von Patienten mit
gastrointestinalen Stromatumoren signifikant verbessern kann. Weiter wurden
Daten aus zwei Phase-III-Studien über den Janus-Kinase-Hemmer INC424 vorgelegt,
die für die Behandlung von Patienten mit Myelofibrose vielversprechend sind.
Diese lebensbedrohende Form von Blutkrebs ist durch Knochenmarkdysfunktion und
behindernde Symptome gekennzeichnet. Ausserdem wurde eine Studie zur Behandlung
chronisch-myeloischer Leukämie präsentiert, wonach Patienten unter der
Behandlung mit Tasigna eine geringere Tendenz zur Entwicklung von Mutationen
aufweisen als mit Glivec behandelte Patienten.

Ebenfalls im zweiten Quartal belegten zwei Phase-III-Studien mit Patienten, die
an schwerer Gichtarthritis leiden, dass ACZ885 eine überlegene Schmerzlinderung
ermöglicht und das Risiko neuer Anfälle im Vergleich zur entzündungshemmenden
Standardbehandlung um bis zu 68% senkt. ACZ885 wird derzeit unter dem Namen
Ilaris vermarktet und zur Behandlung der seltenen Cryopyrin-assoziierten
periodischen Syndrome (CAPS) eingesetzt. Am 21. Juni 2011 äusserte sich ein FDA-
Beratungsgremium positiv zur allgemeinen Wirksamkeit, nicht aber zur allgemeinen
Sicherheit von ACZ885 in der Behandlung von Gichtarthritisanfällen bei
Patienten, die mit nichtsteroidalen entzündungshemmenden Medikamenten oder
Colchicin keine angemessene Schmerzlinderung erfahren. Die Ausschussmitglieder
brachten einen möglichen Einsatz von ACZ885 bei einer kleineren Population von
Gichtarthritis-Patienten zur Sprache. Novartis arbeitet derzeit mit der FDA
zusammen, um geeignete Patienten zu ermitteln, die von dieser Behandlung
profitieren könnten.

Zwei Phase-III-Studien ergänzten ausserdem das zunehmende Datenmaterial für den
Nachweis von Indacaterol als wirksame Behandlung für Patienten mit chronisch-
obstruktiver Lungenerkrankung (COPD). Indacaterol ist in der EU unter dem Namen
Onbrez Breezhaler zugelassen. Die Studien zeigten, dass Indacaterol in
Kombination mit Tiotropium eine signifikant stärkere Verbesserung der
Lungenfunktion bewirkt als Tiotropium allein. Unabhängig davon zeigte eine
Phase-III-Studie, dass die einmal tägliche Verabreichung von NVA237 in der
Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer
COPD gegenüber Placebo überlegen und mit Tiotropium vergleichbar ist. Diese
Daten werden unseren ersten Zulassungsantrag für NVA237 unterstützen, der bis
Ende 2011 eingereicht werden soll.

Im Juli zeigte eine Zwischenanalyse einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie
mit postmenopausalen Frauen mit metastasierendem Brustkrebs, deren Erkrankung
trotz erster endokriner Therapie fortgeschritten war, dass Afinitor in
Kombination mit Exemestan das progressionsfreie Überleben beziehungsweise die
Zeit ohne Tumorwachstum im Vergleich zu Placebo in Kombination mit Exemestan
signifikant verlängerte. Im zweiten Halbjahr 2011 sollen weltweit
Zulassungsanträge eingereicht werden. Ausserdem wurde in einer Phase-III-Studie,
in der Patienten mit tuberöser Sklerose mit Afinitor behandelt wurden, der
primäre Endpunkt der Reduktion der Tumorgrösse bei subependymalen
Riesenzellastrozytomen (SEGA) erreicht.

Bei Vaccines and Diagnostics erwies sich der Impfstoffkandidat Bexsero in zwei
zulassungsrelevanten Studien als vielversprechend im Hinblick auf den Schutz von
Kleinkindern gegen Meningokokkenstämme der Serogruppe B. Diese lebensbedrohende
Form der Meningokokkenerkrankung ist für Säuglinge und Kleinkinder besonders
gefährlich.

Steigerung der Produktivität zugunsten von Reinvestitionen in zukünftiges
Wachstum

Um Ressourcen freizusetzen und laufende Investitionen in die Forschung und
Entwicklung sicherzustellen, konzentrieren wir uns im gesamten Unternehmen auf
Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen. So erzielten wir im zweiten Quartal
eine gute operative Leistungsfähigkeit mit einem Umsatzwachstum von 19% (kWk),
einer Steigerung des operativen Kernergebnisses um 30% (kWk) sowie einer
Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 2,6 Prozentpunkte (kWk). Auf
Vergleichsbasis - ohne den Einfluss der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe im
Vorjahr und ohne die Fusion mit Alcon - verbesserte sich die operative
Kerngewinnmarge um 2,3 Prozentpunkte (kWk). Darin kommen die Fortschritte zum
Ausdruck, die das Unternehmen nach wie vor bei der Steigerung der Produktivität
und der operativen Leistungsfähigkeit erzielt. Im ersten Halbjahr erhöhte sich
die zugrunde liegende operative Kerngewinnmarge um 2,2 Prozentpunkte (kWk).

Zum Teil erfolgt die Maximierung der Produktivität durch aktive Steuerung und
Priorisierung des Portfolios. So verkauften wir im zweiten Quartal die
weltweiten Produktions-, Vermarktungs- und Kommerzialisierungsrechte für
Elidel(®) an Meda für insgesamt USD 420 Millionen in bar. Diese Vereinbarung wie
auch die Einstellung des Entwicklungsprogramms für PTK796 entsprechen unserer
Strategie, bei Investitionen angemessene Prioritäten zu setzen und unsere
Vermarktungsaktivitäten auf die Einführung neuer Produkte und zum Kerngeschäft
gehörende Marken zu konzentrieren.

Weitere Fortschritte erzielten wir auch mit unseren Bestrebungen zur Optimierung
unserer Produktionskapazitäten. So schlossen wir die Veräusserung eines
Standorts von Sandoz im deutschen Jena ab und kündigten unseren Ausstieg aus
einem Produktionsstandort von CIBA Vision in Cidra, Puerto Rico, an. Im
Zusammenhang mit dem Produktionsausstieg und Abschreibungen auf Vorräten
erfassten wir im zweiten Quartal 2011 Aufwendungen von USD 44 Millionen -
beziehungsweise kumulativ USD 162 Millionen seit Beginn des Programms im vierten
Quartal 2010. Mit diesen Massnahmen bauen wir Überschusskapazitäten ab und
ermöglichen eine Umstellung der strategischen Produktion auf technologische
Kompetenzzentren.

Geldfluss
Die Nachhaltigkeit unserer Strategie beruht auf der Generierung eines
Geldflusses, der die Mittel für Reinvestitionen bereitstellt und den Aktionären
ihre Rendite sichert. Der Geldfluss wird durch eine weitere Fokussierung auf die
Geldumschlagsdauer und durch Verbesserungen des Geldflusses aus operativer
Tätigkeit bestimmt. Der Free Cash Flow belief sich im zweiten Quartal auf USD
3,3 Milliarden und lag damit um 39% über dem Niveau des Vorjahres. Im ersten
Halbjahr belief sich der Free Cash Flow auf USD 4,9 Milliarden und lag damit um
7% unter dem Niveau des Vorjahres.

Kapitalausstattung und Nettoverschuldung
Dank starker Geldflüsse und einer soliden Kapitalausstattung war Novartis in der
Lage, durch Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen sowie Akquisitionen selbst
in turbulenten Zeiten in die Zukunft des Unternehmens zu investieren und
zugleich ein AA-Rating als Zeichen finanzieller Stärke zu halten. Eine gute
Ausgewogenheit zwischen attraktiven Aktionärsrenditen, Investitionen in die
Geschäftsentwicklung und einer soliden Kapitalausstattung wird auch in Zukunft
vorrangig bleiben. Deshalb hat der Verwaltungsrat beschlossen, die bisherige
Beschränkung der Dividendenausschüttungen auf 35-60% des Reingewinns aufzuheben.

Im zweiten Quartal schloss Novartis das Aktienrückkaufprogramm ab, das zum
Zeitpunkt der Bekanntgabe der Fusion mit Alcon festgelegt wurde. Dieses Programm
umfasste insgesamt USD 5,0 Milliarden. Im zweiten Quartal wurden davon
Aktienrückkäufe im Umfang von USD 1,8 Milliarden (30 Millionen Aktien) getätigt.

Die Nettoverschuldung belief sich per 30. Juni 2011 auf USD 21,9 Milliarden,
wobei im Rahmen der Commercial-Paper-Programme USD 6,0 Milliarden ausstehend
waren. Das entspricht einer Nettozunahme um USD 7,0 Milliarden seit dem
31. Dezember 2010, die vor allem auf die Dividendenausschüttung (USD 5,4
Milliarden) sowie Aktienrückkäufe und eine bedingte Barzahlung im Zusammenhang
mit Alcon (USD 5,3 Milliarden) zurückzuführen ist. Die langfristige Bonität des
Unternehmens von AA (Moody's Aa2; Standard & Poor's AA-; Fitch AA) bleibt
dadurch unverändert.

Konzernausblick 2011
(Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse)
Nach der Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an Alcon im August 2010 und dem
erfolgreichen Abschluss der Fusion mit Alcon am 8. April 2011 wurde die
Divisionsstruktur von Novartis im zweiten Quartal angepasst. Alle Angaben in
dieser Mitteilung, einschliesslich des Ausblicks, beziehen sich auf die neue
Divisionsstruktur, die am 18. Mai 2011 veröffentlicht wurde.

Basierend auf der Konsolidierung von Alcon im Viermonatszeitraum 2010 rechnet
das Unternehmen auf Konzernebene mit einem Umsatzwachstum um den zweistelligen
Prozentbereich bei konstanten Wechselkursen.

In der Division Pharmaceuticals wird ein Umsatzwachstum im unteren bis mittleren
einstelligen Bereich erwartet, wobei Volumensteigerungen den Einfluss von
Generikakonkurrenz mehr als wettmachen. Alcon dürfte auf Pro-forma-Basis
voraussichtlich ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich
erzielen. Bei Sandoz wird mit einem Umsatzwachstum im mittleren bis hohen
einstelligen Bereich gerechnet.

Durch weitere Produktivitätssteigerungen im gesamten Unternehmen erwarten wir
eine Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen,
wobei die Auswirkungen von Preissenkungen und Generikakonkurrenz sowie der
Wegfall der Umsätze mit Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen wettgemacht und
Investitionen in die Zukunft getätigt werden sollen.

Der US-Dollar verlor im zweiten Quartal gegenüber den meisten anderen Währungen
an Wert. Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem
Durchschnittsniveau vom Juni halten, ist mit einem positiven Effekt (+5%) auf
den Umsatz beziehungsweise einem negativen Einfluss (-3%) auf das operative
Ergebnis des Gesamtjahres zu rechnen.

ÜBERSICHT ÜBER DAS GESUNDHEITSGESCHÄFT

Pharmaceuticals

  2. 2. 1. 1.
  Quartal Quartal Veränderung Halbjahr Halbjahr Veränderung
2011 2010 in % 2011 2010 in %

  Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
--------------------------------------------------------------------------------
Nettoumsatz 8 338 7 609 10 2 16 036 14 836 8 3

Operatives
Ergebnis 2 791 2 260 23 25 5 252 4 505 17 19

  In % des
Nettoumsatzes 33,5 29,7     32,8 30,4

Operatives
Kernergebnis 2 699 2 560 5 6 5 241 4 910 7 8

  In % des
Nettoumsatzes 32,4 33,6     32,7 33,1
--------------------------------------------------------------------------------

Zweites Quartal

Nettoumsatz
Dank Volumensteigerungen von acht Prozentpunkten, die durch einen negativen
Preiseffekt von einem Prozentpunkt (vor allem aufgrund von
Kostensenkungsmassnahmen im Gesundheitswesen) und durch die kombinierten
Auswirkungen der Einführung von Generika und der Veräusserung von Produkten von
weiteren fünf Prozentpunkten geschmälert wurden, stieg der Nettoumsatz um 10%
(+2% kWk) auf USD 8,3 Milliarden. Die seit 2007 eingeführten Produkte
generierten einen Nettoumsatz von USD 2,3 Milliarden und verzeichneten damit bei
konstanten Wechselkursen einen Zuwachs um 34% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Diese jüngsten Produkte - zu denen Lucentis, Exforge, das Exelon Pflaster,
Exjade, Aclasta/Reclast, Rasilez/Tekturna, Tasigna, Afinitor, Onbrez Breezhaler,
Ilaris, Fanapt und Gilenya zählen - steigerten damit ihren Anteil am
Divisionsumsatz gegenüber dem Vorjahresquartal von 21% auf 28%.

Das Geschäft in Europa (USD 3,1 Milliarden, +3% kWk) profitierte vor allem von
den jüngsten Produkten, die 34% des Nettoumsatzes der Region erwirtschafteten.
Mit zehn Prozentpunkten wurden in Europa die Volumen weiterhin stark gesteigert
und der negative Preiseffekt von fünf Prozentpunkten sowie die Auswirkungen der
Einführung von Generika von zwei Prozentpunkten mehr als wettgemacht. In den USA
(USD 2,5 Milliarden, -2% kWk) gingen die Umsätze trotz der erfolgreichen
Einführung von Tasigna und Gilenya gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.
Ursachen dafür waren die Generikakonkurrenz für Femara und Lotrel in hoher
Dosierung sowie die Desinvestition von Enablex(®). Die Geschäfte in
Lateinamerika und Kanada (USD 0,8 Milliarden, +8% kWk) konnten ihren soliden
Wachstumskurs fortsetzen. In Japan (USD 0,9 Milliarden, -2% kWk) sank der Umsatz
gegenüber der Vorjahresperiode aufgrund von Warenbestandseffekten, nachdem die
Grosshändler als Vorsichtsmassnahme angesichts der Naturkatastrophen im ersten
Quartal 2011 ihre Lager aufgestockt hatten. Das Geschäft in den für Novartis
sechs wichtigsten Schwellenländern (USD 0,9 Milliarden, +5% kWk) profitierte von
besonders starken Zuwächsen in China und Indien.

Alle strategischen Bereiche trugen zur Geschäftsexpansion bei. Die Onkologie
(USD 2,7 Milliarden, +2% kWk), der grösste Bereich der Division Pharmaceuticals,
profitierte vom anhaltenden Wachstum von Glivec/Gleevec und Tasigna (USD 1,4
Milliarden, +10% kWk) sowie von Sandostatin (USD 365 Millionen, +10% kWk) und
dem kürzlich eingeführten Produkt Afinitor, das einen Umsatz von USD 102
Millionen (+72% kWk) erzielte. Die Umsatzentwicklung von Femara (USD 241
Millionen, -36% kWk) wurde durch die Einführung eines Generikums in den USA
beeinträchtigt. Der Bereich der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselmedikamente (USD
2,1 Milliarden, +2% kWk) wies gestützt auf die anhaltend gute Aufnahme von
Galvus (USD 165 Millionen, +65% kWk) weiterhin eine solide Wachstumsdynamik auf.
Der Bereich für Neurologie und Augenheilkunde (USD 1,1 Milliarden, +18% kWk)
profitierte vom robusten Wachstum von Lucentis (USD 541 Millionen, +27% kWk) und
dem kürzlich eingeführten Gilenya (USD 79 Millionen), das seit seiner Einführung
in den USA und Europa hohe Umsätze verzeichnet.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis stieg um 23% (+25% kWk) auf USD 2,8 Milliarden. Das
Ergebnis beinhaltet einen Gewinn aus der Veräusserung von Elidel(®) (USD 324
Millionen), der die Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten (USD 107
Millionen) vor allem infolge der Einstellung des Entwicklungsprogramms für
PTK796 mehr als wettmachte.

Das operative Kernergebnis verbesserte sich um 5% (+6% kWk) auf USD 2,7
Milliarden. Dank anhaltender Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität
erhöhte sich die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 1,3
Prozentpunkte. Infolge ungünstiger Wechselkursveränderungen, die sich mit 2,5
Prozentpunkten negativ auswirkten, lag die operative Kerngewinnmarge bei 32,4%
des Nettoumsatzes. Bereinigt um einen negativen Währungseffekt von 1,2
Prozentpunkten verbesserte sich die Bruttogewinnmarge um 0,2 Prozentpunkte. Der
Aufwand für Forschung und Entwicklung verbesserte sich in Relation zum
Nettoumsatz bei konstanten Wechselkursen um 1,0 Prozentpunkte. Die Aufwendungen
für Marketing und Verkauf sowie Administration und allgemeine Kosten sorgten für
eine Margenverbesserung um 0,9 Prozentpunkte (kWk) und profitierten dabei von
den anhaltenden Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität, die die
bedeutenden Investitionen in die Einführung neuer Produkte mehr als wettmachten.
Die Übrigen Erträge und Aufwendungen (netto) schmälerten die Marge um 0,8
Prozentpunkte (kWk), was vor allem durch eine Abgabe im Zusammenhang mit der
Gesundheitsreform in den USA bedingt war.

Erstes Halbjahr

Nettoumsatz
Die Division Pharmaceuticals steigerte ihren Nettoumsatz um 8% (+3% kWk) auf USD
16,0 Milliarden. Dabei wurden Volumensteigerungen von acht Prozentpunkten durch
einen negativen Preiseffekt von einem Prozentpunkt sowie einen zusätzlichen
negativen Effekt von vier Prozentpunkten durch Generikakonkurrenz und die
Veräusserung von Produkten geschmälert. Die jüngst eingeführten Produkte
steuerten USD 4,3 Milliarden zum Nettoumsatz bei und steigerten damit ihren
Anteil am Nettoumsatz der Division gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 21% auf
27%.

Europa war für die Division Pharmaceuticals nach wie vor die umsatzstärkste
Region (USD 5,9 Milliarden, +3% kWk). Das Europageschäft profitierte vor allem
von den jüngsten Produkten, die 33% des Nettoumsatzes erwirtschafteten. Das
Geschäft in den USA (USD 4,9 Milliarden, unverändert bei kWk) steuerte 31% zum
Gesamtumsatz der Division bei. Die Performance in Japan (USD 1,8 Milliarden, 4%
kWk) verbesserte sich dank Neueinführungen gegenüber dem Vorjahr. Die Geschäfte
in Lateinamerika und Kanada (USD 1,5 Milliarden, +10% kWk) verzeichneten
weiterhin solide Wachstumsraten. Die für Novartis sechs wichtigsten
Schwellenländer (USD 1,6 Milliarden, +5% kWk) profitierten von zweistelligen
Zuwächsen in China und Indien.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis verbesserte sich um 17% (+19% kWk) auf USD 5,3
Milliarden. Das Ergebnis beinhaltet Gewinne aus der Veräusserung von Elidel(®)
(USD 324 Millionen) und von Augenheilmitteln im Zusammenhang mit der Übernahme
von Alcon (USD 81 Millionen), die Wertminderungen von USD 107 Millionen mehr als
wettmachten.

Das operative Kernergebnis stieg um 7% (+8% kWk) auf USD 5,2 Milliarden. Dank
anhaltender Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität verbesserte sich die
operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 1,6 Prozentpunkte.
Infolge ungünstiger Wechselkursveränderungen, die sich mit 2,0 Prozentpunkten
negativ auswirkten, lag die operative Kerngewinnmarge bei 32,7% des
Nettoumsatzes. Die zugrunde liegende Bruttomarge verbesserte sich um 0,5
Prozentpunkte (kWk). Trotz bedeutender Investitionen in die Einführung neuer
Produkte sanken die Funktionskosten dank anhaltender Anstrengungen zur
Steigerung der Produktivität um 1,9 Prozentpunkte. Die Übrigen Erträge und
Aufwendungen (netto) erhöhten sich vor allem vor dem Hintergrund der Abgabe im
Zusammenhang mit der Gesundheitsreform in den USA um 0,8 Prozentpunkte (kWk).

Division Pharmaceuticals - Produktübersicht

Alle folgenden Erläuterungen beziehen sich auf Veränderungen im zweiten Quartal.

Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen
2. 2. 1. 1.
  Quartal Quartal Veränderung Halbjahr Halbjahr Veränderung
  2011 2010 in % 2011 2010 in %

  Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
--------------------------------------------------------------------------------
Medikamente gegen
Bluthochdruck

   Diovan 1 513 1 552 -3 -8 2 918 2 994 -3 -6

   Exforge  308  227 36 26 569 431 32 26


Rasilez/Tekturna  159  103 54 45 290 192 51 46
--------------------------------------------------------------------------------
Zwischentotal 1 980 1 882 5 -1 3 777 3 617 4 0

Galvus  165  90 83 65 297 166 79 68
--------------------------------------------------------------------------------
Total strategische
Produkte 2 145 1 972 9 2 4 074 3 783 8 3

Etablierte
Medikamente  260  348 -25 -32 522 716 -27 -31
--------------------------------------------------------------------------------
Total 2 405 2 320 4 -3 4 596 4 499 2 -2
--------------------------------------------------------------------------------

Unser Portfolio der Bluthochdruckmedikamente, das die Produkte Diovan, Exforge
und Rasilez/Tekturna umfasst, konnte im zweiten Quartal seine starke Position
behaupten, da sich der Schwerpunkt weiter von Diovan zu Exforge und
Rasilez/Tekturna verlagert.

Der Umsatz der Diovan Gruppe (USD 1,5 Milliarden, -8% kWk) begann weltweit
zurückzugehen, was auf die erwartete Einführung eines Generikums von Valsartan
in bestimmten Märkten wie Spanien, Kanada und Brasilien zurückzuführen war. In
wichtigen Märkten wie China und Lateinamerika sowie in Japan wird - trotz des
Verlusts der Marktexklusivität in der EU und den USA - mit einer anhaltenden
Performance von Diovan gerechnet. Die Produkte der Diovan Gruppe behaupteten
ihre Position als weltweit meistverkaufte Markenmedikamente zur Blutdrucksenkung
mit einem Anteil von 13,7% am Weltmarkt der Blutdrucksenker (Januar bis Mai
2011) und einer Steigerung von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Marktanteil von
13,4% im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Exforge Gruppe (USD 308 Millionen, +26% kWk) erzielte weltweit solide
Zuwächse. Die Umsatzentwicklung profitierte vom anhaltenden Umfang der
Verschreibungen in der EU, den USA und weiteren wichtigen Regionen sowie von der
laufenden Einführung von Exforge HCT in Europa, Asien und Lateinamerika. Exforge
ist ein Kombinationspräparat aus Diovan (Valsartan) und dem Kalziumkanalblocker
Amlodipin und verzeichnet seit seiner Markteinführung 2007 weltweit anhaltende
Umsatzsteigerungen. Exforge wird derzeit in China und Japan eingeführt, zwei
wichtigen Märkten mit besonders umfangreicher Verwendung von
Kalziumkanalblockern. Exforge HCT ist die erste moderne Dreifachkombination
gegen Bluthochdruck, die in einer Einzeltablette auch ein Diuretikum enthält.
Exforge HCT steht heute Patienten in mehr als 35 Ländern zur Verfügung, wobei
für 2011 und 2012 mit weiteren Markteinführungen gerechnet wird.

Die weiterhin hohe Zuwachsrate von Rasilez/Tekturna (USD 159 Millionen, +45%
kWk) beruht auf soliden Umsätzen weltweit, unter anderem in der EU, den USA,
Lateinamerika und Japan. Der Marktanteil von Rasilez/Tekturna am Gesamtmarkt für
Blutdrucksenker stieg um 0,35 Prozentpunkte auf 1,1% (Januar bis Mai 2011).

Die Galvus Gruppe (USD 165 Millionen, +65% kWk), die Medikamente mit dem
Wirkstoff Vildagliptin zur oralen Behandlung von Typ-2-Diabetes umfasst,
erzielte weiterhin starke Zuwächse. Dafür sorgte vor allem das starke Wachstum
in Japan nach Aufhebung der zweiwöchigen Verschreibungsbeschränkung. Das
Kombinationspräparat Eucreas/Galvusmet (Vildagliptin und Metformin) verzeichnete
im zweiten Quartal eine Umsatzsteigerung von 63% und erwirtschaftete 68% des
Umsatzes der Produktgruppe. Die Galvus Gruppe übertrifft bereits das Produkt
Januvia(®) in Europa und Asien.

Onkologie
2. 2. 1. 1.
  Quartal Quartal Veränderung Halbjahr Halbjahr Veränderung
  2011 2010 in % 2011 2010 in %

  Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
--------------------------------------------------------------------------------
Bcr-Abl-
Franchise

Glivec/Gleevec 1 203 1 075 12 4 2 279 2 107 8 3

Tasigna  170  89 91 79 323 164 97 88
--------------------------------------------------------------------------------
Zwischentotal 1 373 1 164 18 10 2 602 2 271 15 9

Zometa  376  378 -1 -7 749 753 -1 -5

Femara  241  338 -29 -36 595 682 -13 -17

Sandostatin  365  312 17 10 702 622 13 9

Exjade  232  192 21 12 411 371 11 5

Afinitor  102  55 85 72 192 96 100 90

Übrige  39  41 -5 -24 75 90 -17 -25
--------------------------------------------------------------------------------
Total 2 728 2 480 10 2 5 326 4 885 9 4
--------------------------------------------------------------------------------

Unser Bcr-Abl-Franchise, das Glivec/Gleevec und Tasigna umfasst, verzeichnete
weiterhin starke Zuwächse mit einem Umsatz von USD 1,4 Milliarden (+10% kWk) im
zweiten Quartal.

Das anhaltende Wachstum von Glivec/Gleevec (USD 1,2 Milliarden, +4% kWk) beruht
auf seinen Eigenschaften als zielgerichtetes Medikament im Therapiebereich der
Philadelphiachromosom-positiven chronisch-myeloischen Leukämie (Ph+ CML) und zur
adjuvanten (postoperativen) Behandlung von metastasierenden, inoperablen
gastrointestinalen Stromatumoren (GIST).

Tasigna (USD 170 Millionen, +79% kWk) verzeichnet ein rapides Wachstum als
gezielte Therapie der nächsten Generation für erwachsene Patienten mit neu
diagnostizierter Ph+ CML in der chronischen Phase. Inzwischen ist Tasigna in 50
Märkten weltweit zur Primärbehandlung zugelassen, unter anderem in den USA, der
EU, Japan und der Schweiz. Zusätzliche Zulassungsanträge werden auch in weiteren
Ländern weltweit geprüft. Tasigna verzeichnet nach wie vor Marktanteilsgewinne
im Segment der Ph+ CML in der chronischen und der beschleunigten Phase bei
Patienten mit Resistenzen oder Unverträglichkeiten gegenüber Imatinib. In dieser
Indikation ist das Medikament in über 90 Ländern zugelassen.

Zometa (USD 376 Millionen, -7% kWk) ist ein führendes Medikament zur
Verringerung oder Verzögerung von Skelettkomplikationen bei Patienten mit
Knochenmetastasen (Tochtergeschwülsten) von soliden Tumoren und multiplem
Myelom. Der Umsatz ging jedoch im zweiten Quartal aufgrund neuer Konkurrenz
zurück.

Femara (USD 241 Millionen, -36% kWk), ein Medikament zur Behandlung
postmenopausaler Frauen mit Brustkrebs im frühen oder fortgeschrittenen Stadium,
verzeichnete Umsatzeinbussen aufgrund der Einführung mehrerer Generika in den
USA und anderen wichtigen Märkten.

Sandostatin (USD 365 Millionen, +10% kWk) profitiert in wichtigen Märkten
weiterhin vom zunehmenden Einsatz von Sandostatin LAR in der symptomatischen
Behandlung von Patienten mit neuroendokrinen Tumoren. Es ist auch zur Behandlung
von Akromegalie zugelassen.

Exjade (USD 232 Millionen, +12% kWk) expandiert weiterhin mit zweistelliger
Wachstumsrate. Es ist derzeit in mehr als 100 Ländern zugelassen und ist das
einzige Medikament gegen transfusionsbedingte Eisenüberladung, das einmal
täglich oral eingenommen wird.

Afinitor (USD 102 Millionen, +72% kWk), ein oral zu verabreichender Hemmer des
mTOR-Signalwegs, verzeichnete in wichtigen Märkten weiterhin ein starkes
Wachstum. Es ist das einzige Medikament, das zur Behandlung von Patienten mit
fortgeschrittenen Nierenzellkarzinomen (Nierenkrebs) nach VEGF-gerichteter
Therapie zugelassen ist. Der Wirkstoff Everolimus ist in den USA unter dem Namen
Afinitor für die Behandlung von Patienten mit neuroendokrinen Tumoren der
Bauchspeicheldrüse und SEGA im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose zugelassen.
Auch in der Schweiz ist Everolimus unter dem Namen Votubia für die Behandlung
von Patienten mit SEGA im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose zugelassen. Für
die Verwendung in medikamentenbeschichteten Stents wurde Everolimus exklusiv an
Abbott lizenziert sowie an Boston Scientific unterlizenziert.

Neurologie und Augenheilmittel
2. 2. 1. 1.
  Quartal Quartal Veränderung Halbjahr Halbjahr Veränderung
  2011 2010 in % 2011 2010 in %

  Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
--------------------------------------------------------------------------------
Lucentis  541  377 44 27 985 741 33 23

Exelon/Exelon  264  252 5 -3 515 503 2 -2
Pflaster

Comtan/Stalevo  160  150 7 -1 306 291 5 0

Gilenya  79  0 n.a. n.a. 138 0 n.a. n.a.

Extavia  44  38 16 4 78 58 34 26

Fanapt  7  0 n.a. n.a. 16 21 -24 -23

Übrige  25  46 -46 -60 62 86 -28 -39
--------------------------------------------------------------------------------
Total 2 100 1 700 24 16
strategische
Produkte 1 120  863 30 18

Etablierte 278 282 -1 -8
Medikamente  142  149 -5 -13
--------------------------------------------------------------------------------
Total 1 262 1 012 25 13 2 378 1 982 20 13
--------------------------------------------------------------------------------
n.a. - nicht anwendbar

Lucentis (USD 541 Millionen, +27% kWk) erzielte weiterhin kräftige Zuwächse.
Dieses Medikament ist die einzige zugelassene Therapie, die das Sehvermögen von
Patienten mit der feuchten Form altersbedingter Makuladegeneration (AMD) sowie
von Patienten mit Sehbehinderungen infolge diabetischer Makulaödeme (DME)
massgeblich verbessert. In der AMD-Behandlung ist Lucentis als Standardtherapie
etabliert. Im zweiten Quartal erhielt Lucentis in der EU und der Schweiz die
Zulassung zur Behandlung von Patienten mit Sehbehinderungen durch Makulaödeme
infolge von Retinalvenenverschluss (RVO) sowie in der Schweiz zusätzlich für die
Behandlung von Patienten mit Sehbehinderungen durch diabetische Makulaödeme. Für
die Behandlung von feuchter AMD ist Lucentis in mehr als 90 Ländern und für die
Behandlung von Sehbehinderungen durch DME oder Makulaödeme infolge von
Retinalvenenverschluss in über 30 Ländern zugelassen. Genentech besitzt die
Rechte an Lucentis in den USA.

Der kombinierte Umsatz von Exelon/Exelon Pflaster (USD 264 Millionen, -3% kWk)
wurde aufgrund neuer Konkurrenz durch oral einzunehmende Generika in den USA
beeinträchtigt, obwohl nach wie vor Patienten von der oralen zur transdermalen
Behandlung wechseln. Das Exelon Pflaster, die transdermale Verabreichungsform
des Medikaments, erzielte ein Umsatzwachstum von 13% und steigerte seinen Anteil
am Gesamtumsatz von Exelon im zweiten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode von
unter 65% auf über 75%. Im zweiten Quartal erhielt Novartis in Japan die
Zulassung für das Exelon Pflaster zur Behandlung von leichten bis mittelschweren
Formen der Alzheimer-Demenz und reichte in der EU einen Zulassungsantrag für das
Exelon Pflaster zur Behandlung von Demenz im Zusammenhang mit der
Parkinsonkrankheit ein. Das Exelon Pflaster ist in mehr als 80 Ländern für die
Behandlung von leichten bis mittelschweren Formen der Alzheimer-Demenz
zugelassen. In über 20 dieser Länder ist es auch für die Parkinson-Behandlung
zugelassen.

Gilenya (USD 79 Millionen) erzielte als oral zu verabreichende
krankheitsmodifizierende Behandlung für erwachsene Patienten mit schubförmig
remittierenden und/oder schubförmig verlaufenden Formen von multipler Sklerose
weiterhin dynamische Umsatzsteigerungen. Gilenya ist jetzt in mehr als 40
Ländern zugelassen, wobei die US-Umsätze das Wachstum insgesamt vorantreiben.
Ausserdem laufen Zulassungsverfahren in weiteren Ländern weltweit, unter anderem
in Japan, Taiwan und Brasilien. In den USA und der EU werden inzwischen mehr als
13 000 Patienten mit dem Medikament behandelt, 85% davon im Rahmen der
kommerziellen Vermarktung.

Extavia (USD 44 Millionen, +4% kWk), die unternehmenseigene Marke von
Betaferon®/Betaseron® (Interferon Beta-1b) zur Behandlung schubförmig
verlaufender multipler Sklerose, verzeichnete in wichtigen Märkten weitere
Zuwächse. Extavia wurde seit seiner Zulassung 2009 in mehr als 30 Ländern
zugelassen. Betaferon(®) und Betaseron(®) sind eingetragene Marken von Bayer.

Atemwegserkrankungen
2. 2. 1. 1.
  Quartal Quartal Veränderung Halbjahr Halbjahr Veränderung
  2011 2010 in % 2011 2010 in %

  Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
--------------------------------------------------------------------------------
Xolair  125  90 39 30 232 170 36 34

TOBI  70  72 -3 -7 141 137 3 0

Onbrez  26  6 n.a. n.a. 46 8 n.a. n.a.
Breezhaler
-----------------

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Datum: 19.07.2011 - 07:00 Uhr
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