PresseKat - Halbjahresbilanz AENGEVELT-RESEARCH: Aufwärtstrend am Frankfurter Büromarkt

Halbjahresbilanz AENGEVELT-RESEARCH: Aufwärtstrend am Frankfurter Büromarkt

ID: 441804

Am Frankfurter Büromarkt wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH ein Büroflächen-umsatz von rd. 234.000 m² erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1. Hj. 2010: rd. 237.000 m²) bedeutet dies ein stabiles und robustes Ergebnis. Ohne Berücksichtigung des Baubeginns der Europäischen Zentralbank (rd. 104.000 m²) im letzten Jahr ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um ca. 27% gestiegen, so dass von einem klaren Aufwärtstrend auf dem Frankfurter Vermietungsmarkt gesprochen werden kann.

(firmenpresse) - Prognose 2011
• Für das Gesamtjahr 2011 prognostiziert Michael Fenderl, Leiter AENGEVELT-RESEARCH, einen Büroflächenumsatz um 500.000 m², der damit rd. 5% über dem Vorjahresergebnis mit etwa 475.000 m² liegt.
„Die hohe Nachfragedynamik mit einer großen Anzahl von Transaktionen im mittleren Größensegment deutet auf einen nachhaltigen Aufschwung hin. Die Bereitschaft zu expansionsgetriebenen Anmietungen erfasst sogar periphere Teilmärkte, wie z. B. das Mertonviertel“, beschreibt Fenderl das aktuelle Marktgeschehen.

Daniel Milkus, Niederlassungsleiter AENGEVELT Frankfurt, beschreibt den Wirkungsmechanismus zwischen Vermietungen und dem Frankfurter Investmentmarkt wie folgt: „Neuvermietungen stellen den Motor für Investments dar - und dieser läuft wieder mit zunehmend höheren Drehzahlen! Frankfurt ist ungeachtet hoher Leerstandsquote und Volatilität bei den Vermietungstransaktionen wieder mehr als zuvor im Fokus der Core-getriebenen Investoren. Institutionelle Einkäufer, die in der Vergangenheit ihr Klumpenrisiko aus zu vielen Frankfurter Immobilien durch Verkäufe bereinigt haben, sehen die Perspektive der prosperierenden Wirtschaftsmetropole und der hier beheimateten Unternehmen sehr positiv.“

Verteilung der Büroflächenumsätze nach Branchen
• Im ersten Halbjahr 2011 präsentiert sich die Gruppe der unternehmensbezogenen und sonstigen Dienstleister mit einem Anteil von rd. 30% am Gesamtbüroflächenumsatz als stärkste Nachfrage¬gruppe am Frankfurter Büromarkt (1. Hj. 2010: 12%, 1. Hj. 2009: 27%).
• Auch die Nachfrage aus den Bereichen Industrie, Handel und Transport zeigte sich mit einem Marktanteil von 27% gegenüber dem Vorjahr (1. Hj. 2010: 17%) überaus stark.
• Demgegenüber verhielt sich die Finanzdienstleistungsbranche im ersten Halbjahr 2011 vergleichsweise zurückhaltend. Ihre Marktquote fiel von 62% im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 20%.
• Der Marktanteil von Unternehmen der Kommunikations-/IT-Branche blieb auf niedrigem Niveau bei rd. 6% stabil (1. Hj. 2010: 5%).




• Unternehmen der öffentlichen Hand konnten ihre Marktquote im ersten Halbjahr 2011 deutlich ausbauen. Sie erhöhte sich von rd. 4% im Vorjahr auf aktuell rd. 17%. Dies resultiert u. a. aus der Anmietung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Mertonviertel (rd. 24.200 m²).

Verteilung der Büroflächenumsätze nach Lagen
Hinsichtlich der räumlichen Standortpräferenzen analysiert AENGEVELT-RESEARCH im ersten Halbjahr 2011 den Umsatzschwerpunkt im Central Business District (CBD). Hier wurden mit 42% (ca. 98.000 m²) markttypisch fast die Hälfte des gesamten Büroflächenumsatzes registriert (1. Hj. 2010: 27% bzw. 64.000 m²).
• Die Projektentwicklungen und Fertigstellungen im Flughafenbereich haben dessen Marktanteil im ersten Halbjahr 2011 auf 17% steigen lassen. Im Vorjahreszeitraum lag die Quote noch bei rd. 5%. Hervorzuheben sind hierbei die Anmietung von DB Schenker in den Gateway Gardens oder die Unternehmenszentrale von Fraport.
• Der Marktanteil der Bürozentren Niederrad, Eschborn und Offenbach- Kaiserlei ist von ca. 5% Mitte 2010 auf rd. 13% (ca. 32.000 m²) im 1. Halbjahr 2011 gestiegen.
• Die Umsatzanteile der anderen Bürobezirke: Nord (14%), Ost (6%), Süd/Sachsenhausen (5%) und West (3%).

Hohe Fertigstellungszahlen
Die Investitionstätigkeit zum Neu-, Um- oder Ausbau von Büroflächen ist in Frankfurt seit 2009 ungeachtet der Wirtschaftskrise relativ hoch.
• In 2009 betrug das Fertigstellungsvolumen rd. 261.000 m², 2010 erhöhte es sich sogar auf ca. 290.000 m².
• 2011 werden voraussichtlich ca. 233.000 m² neuer Bürofläche fertiggestellt. Hiervon waren Anfang dieses Jahres bereits rd. 82% vergeben, d. h. lediglich 18% bzw. rd. 42.000 m² waren noch disponibel.

Moderate Erhöhung der Angebotsreserve
• Die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um rd. 3% auf aktuell rd. 1,78 Mio. m² erhöht (Ende Juni 2010: rd. 1,72 Mio. m²).
• Die Leerstandsquote erhöhte sich auf 14,8% (Ende Juni 2010: 14,5%).
• Damit rangiert Frankfurt hinsichtlich des absoluten Angebotssockels an erster Position in Deutschland vor München (1,70 Mio. m² bzw. 9,2%) und Berlin (1,53 Mio. m² bzw. 8,6%).
• Bis Ende 2011 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH eine Stabilisierung der Angebotsreserve bei rd. 1,8 Mio. m² Bürofläche.

Steigende Mietpreise
Bei den Mieten zeigt sich die Frankfurter Marktentwicklung im ersten Halbjahr 2011 im Aufwärtstrend:
• Die gewichtete Spitzenmiete stieg gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt, der als Tiefpunkt des letzten Zyklus betrachtet werden kann, um rd. 6% auf ca. EUR 35,60/m² (Ende Juni 2010: rd. EUR 33,50/m²). Bis zum Jahresende 2011 prognostiziert Michael Fenderl, Leiter AENGEVELT-RESEARCH, eine leichte Steigerung auf EUR 36,-/m².
• Auch die mittleren Mieten im CBD zogen sogar um ca. 9% auf nunmehr EUR 17,50/m² an (Ende Juni 2010: rd. EUR 16,-/m²).

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Bereitgestellt von Benutzer: ThomasGlodek
Datum: 15.07.2011 - 14:14 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 15.07.2011

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