Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Situation in der Türkei vor der Wahl am Sonntag:
(ots) - Erdogans zunehmend autokratisches System
hat seinem Land zwar wirtschaftliches Wachstum sowie vorsichtige
politische Reformen gebracht sowie die Lage der kurdischen und
christlichen Minderheiten leicht verbessert. Aber von europäischen
Rechtsstaatsgrundsätzen ist die Türkei aber noch weit entfernt,
solange Journalisten schikaniert werden und die Einsätze der Polizei
mit "robust" noch wohlwollend umschrieben sind. Es sind Dinge wie
diese, neben der Blockadehaltung im Zypern-Konflikt, mit denen sich
Ankara die Aussichten für einen EU-Beitritt schmälert. Das ist umso
bedauerlicher, weil sich die Türkei in Zeiten der wankenden
arabischen Regime für Europa zum einzigen stabilen Partner an der
Schwelle zur arabischen Welt entwickelt. Das ist ein Pfund, dessen
sich Erdogan bewusst ist, und das er weiter hegen wird. Für die
demokratische Entwicklung seines Landes wäre es allerdings von
Vorteil, wenn ihm die Macht der Zweidrittel-Mehrheit versagt bliebe.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd(at)moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.06.2011 - 18:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 423156
Anzahl Zeichen: 1206
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Situation in der Türkei vor der Wahl am Sonntag:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Oderzeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Auch wenn passionierte Raucher das
möglicherweise anders sehen: Die Lust am Glimmstängel kostet in
Deutschland Jahr für Jahr rund 100 000 Menschenleben, belastet das
Gesundheitssystem mit Milliardenbeträgen und erhöht die Krankenstände
der B ...
Jahrzehntelang hat das Multikulti-Gesäusel
vor allem dazu gedient, die Wirklichkeit auszublenden. Allerdings
sind die Forderungen von CSU-Chef Horst Seehofer, keine Türken und
Araber mehr nach Deutschland zu lassen, schon wegen des verbrieften
...
Während man im IWF nachdenkt, überbieten
sich Amerikaner, Japaner, Brasilianer und Südkoreaner darin, ihre
Währung zu verbilligen. Damit die eigenen Produkte billiger werden,
um auf dem Weltmarkt die Konkurrenz, etwa aus Deutschland, vom Platz ...