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Umfrage von Roland Berger und der Handelskammer der Europäischen Union in China: Europäische Unternehmen weiter auf Erfolgskurs in China

ID: 413484

(ots) -

- "European Chamber Business Confidence Survey 2011" zeigt, dass
57 Prozent der Unternehmen den chinesischen Markt für sehr
wichtig halten
- 40 Prozent der Befragten sind der Ãœberzeugung, dass der harte
Wettbewerb die wirtschaftlichen Aussichten in China in Zukunft
stark beeinflussen wird
- 43 Prozent der Firmen halten die chinesische Politik für unfair
gegenüber ausländischen Direktinvestoren
- Für 83 Prozent der Befragten ist ein gerechter Wettbewerb auf
dem chinesischen Markt sehr wichtig, um die
Wirtschaftsentwicklung des Landes voranzutreiben

China ist für immer mehr europäische Unternehmen ein strategisch
wichtiger Markt. So verzeichneten 78 Prozent der befragten
Unternehmen im vergangenen Jahr ein deutliches Umsatzplus; 71 Prozent
meldeten eine Steigerung des Nettogewinns - trotz verschärften
Wettbewerbs durch chinesische Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt
die European Chamber Business Confidence Survey 2011 der
Handelskammer der Europäischen Union in China und der
Strategieberatung Roland Berger. Dabei wurden rund 600 europäische
Unternehmen befragt.

Optimistisch zeigen sich europäische Unternehmen darüber, dass die
chinesischen Regulierungsbehörden der Vereinbarung der
Welthandelsorganisation (WTO) folgen werden, obwohl viele Firmen das
Gefühl haben, dass die praktische Umsetzung nur schleppend
vorankommt. Die überwiegende Mehrheit der Befragten wünscht sich
daher vor allem "Rechtsstaatlichkeit und transparente
Politikgestaltung und -umsetzung"; dies sei eine wichtige Triebfeder
für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg Chinas. Denn europäische
Unternehmen halten die chinesische Politik immer noch für unfair
gegenüber ausländischen Direktinvestoren.

"Damit europäische Unternehmen in China weiter investieren, müssen




die Rahmenbedingungen stimmen", erklärt Davide Cucino, Präsident der
EU-Handelskammer. "Wir fordern keine Sonderbehandlung, sondern
lediglich eine Gleichbehandlung und freien Marktzugang. Angesichts
der Sorgen über unfaire Wettbewerbsbedingungen und eine strengere
Regulierung bestehen Zweifel an der von China proklamierten
Chancengleichheit sowie an der langfristigen Attraktivität des
Landes."

Europäische Unternehmen müssen lokale Kundenbedürfnisse besser
verstehen

Charles-Edouard Bouée, Asienchef von Roland Berger Strategy
Consultants, erläutert: "Europäische Unternehmen sind in China einem
harten Wettbewerb durch internationale und einheimische Unternehmen
ausgesetzt. Denn gerade lokale Wettbewerber haben in puncto
Markenbekanntheit, Marketing- und Vertriebsfähigkeiten sowie
Produktqualität deutlich zugelegt. Um in China wettbewerbsfähig zu
bleiben, müssen europäische Unternehmen daher die Bedürfnisse lokaler
Kunden besser verstehen und ihre Produkte und Dienstleistungen weiter
differenzieren. Dieser Bericht soll europäischen Unternehmen helfen,
wichtige Erkenntnisse zu sammeln, um ihre strategische Planung zu
verbessern."

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage

- 57 Prozent der Befragten werten China als einen strategisch
wichtigen Markt für ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten - im
Vorjahr waren es nur 40 Prozent
- 79 Prozent der Unternehmen stehen weiteren Wachstumschancen
ihrer Branche in China optimistisch gegenüber
- 78 Prozent der Umfrageteilnehmer haben im Jahr 2010 eine
deutliche Umsatzsteigerung realisiert; 71 Prozent konnten eine
Steigerung des Reingewinns verbuchen
- 74 Prozent der Befragten verzeichneten 2010 einen Nettogewinn -
im Jahr 2009 waren es nur 58 Prozent und 2008 rund 63 Prozent
- 40 Prozent der Unternehmen sind davon überzeugt, dass der harte
Wettbewerb die wirtschaftlichen Aussichten in China in den
kommenden zwei Jahren stark beeinflussen wird
- 88 Prozent bezeichnen "Rechtsstaatlichkeit und transparente
Politikgestaltung und -umsetzung" als wichtige Triebfeder für
den wirtschaftlichen Erfolg Chinas in den nächsten Jahren
- 83 Prozent der Befragten halten einen gerechteren Wettbewerb auf
dem chinesischen Markt für sehr wichtig für die
Wirtschaftsentwicklung des Landes
- 43 Prozent der Unternehmen halten die chinesische Politik für
unfair gegenüber ausländischen Direktinvestoren (verglichen mit
33 Prozent im Jahr 2010). 46 Prozent erwarten, dass dieser Trend
anhalten wird. Das entspricht einer Steigerung um zehn
Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr

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Die Europäische Handelskammer in China wurde am 19. Oktober 2000
von 51 Firmen aus europäischen Mitgliedsstaaten gegründet, um den
europäischen Geschäftstätigkeiten in verschiedenen Sektoren und
Regionen Chinas eine gemeinsame Stimme zu verleihen. Heute umfasst
die Europäische Handelskammer inzwischen über 1.600 Mitglieder und
ist in neun Städten aktiv: Beijing, Chengdu, Chongqing, Nanjing,
Pearl River Delta (Guangzhou und Shenzhen), Shanghai, Shenyang und
Tianjin. Die Handelskammer wird von der Europäischen Kommission und
den chinesischen Autoritäten als die maßgebliche und unabhängige
Stimme der europäischen Geschäftstätigkeit in China anerkannt. Die
Europäische Handelskammer ist um 35 Arbeitsgruppen und Foren
aufgebaut und bringt Firmenmanager zusammen, die strategische
Diskussionen über verschiedene Themen durchführen: vom Marktzugang
bis hin zur Entwicklung des geschäftlichen Umfelds in China. Durch
den regelmäßigen Dialog sowohl mit den chinesischen als auch mit den
europäischen Regierungsstellen vermittelt die Handelskammer die
Belange der operativen Geschäfte europäischer Firmen und unterbreitet
den politischen Entscheidungsträgern Verbesserungsvorschläge.



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Datum: 26.05.2011 - 09:26 Uhr
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