Mitteldeutsche Zeitung: zum IWF
(ots) - Tradition ist kein Grund. Zwar vereinbarten die USA
und Europa bei der Gründung des Fonds, dass stets ein Amerikaner die
Weltbank und ein Europäer den IWF führen darf. Doch ist der
Weltwährungsfonds nicht das britische Königshaus, in dem
Traditionspflege die Basis des Arrangements ausmacht. Auch das
ökonomische Argument für die Machtverteilung hat an Kraft verloren:
Die Industrieländer finanzieren den Fonds, der dann
Entwicklungsländern hilft. Längst ist es Europa selber, das am Tropf
des IWF hängt. Sicher, noch sind die USA und Europa die größten
Geldgeber. Doch aufstrebende Staaten wie China sind bereit, mehr Geld
in den IWF einzuzahlen. Das würde mehr Stimmrechte für sie bedeuten.
Und die wollen die alten Mächte ihnen ungern überlassen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 19.05.2011 - 19:44 Uhr
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