WAZ: RWE, Atom und der Schweinswal
- Kommentar von Thomas Wels
(ots) - Andere Länder, andere Sitten. Wir werden uns daran
gewöhnen müssen, dass Nachbarländer wie die Niederlande eine andere
Einstellung zur Atomenergie haben als Deutschland. Auch wird man zu
akzeptieren haben, wenn sich deutsche Konzerne an Atomkraftwerken in
diesen Ländern beteiligen. Denn eines ist klar: Sollte die deutsche
Energiewende bei einem wachsenden Energiebedarf zu einer erhöhten
Nachfrage führen - sie wird gedeckt werden. Ob in Osteuropa oder
Holland. So lange es ein Geschäft verspricht, entstehen neue
Kraftwerke, möglicherweise auch in der Art, die Deutschland ablehnt.
Was tun, wenn dann auch der Import von Atomstrom oder Kohlestrom
nicht mehr gesellschaftsfähig ist? Was tun, wenn nicht mal mehr die
Windkraftanlagen auf hoher See in Deutschland zügig machbar sind,
weil neuerdings eine deutsche Naturschutzbürokratie auch grüne
Energie verhindert? Andere Länder, andere Sitten. Andernorts schützen
Betreiber der Windanlagen die Schweinswale mit Pieptönen. Hierzulande
muss es grundsätzlich zugehen. So bleibt die Energiewende in der
Kurve hängen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.05.2011 - 19:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 407760
Anzahl Zeichen: 1353
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: RWE, Atom und der Schweinswal
- Kommentar von Thomas Wels"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...