(ots) - Ein guter Spieler ist längst noch kein guter
Trainer. Für Heiner Brand gilt das nicht. Als Aktiver und auf der
Bank zu Weltmeisterehren zu kommen, spricht für sich und ist quer
durch die Sportarten nicht vielen vergönnt. Heiner Brand war und ist
noch mehr - ein Synonym für seine Sportart Handball. Obendrein ist
Brand ein Mann, der sich bestens ausdrücken konnte und mit seinem
Schnauzer ein herrlich vermarktbares Alleinstellungsmerkmal hatte. Es
wäre fahrlässig, so viel Fachwissen komplett in den Ruhestand zu
verabschieden. Brand wird der Handball weiter eine
Herzensangelegenheit sein. Vielleicht kann Brand in neuer Funktion ja
erreichen, worüber er als Bundestrainer nur mit Vorsicht wetterte:
Die Ausländerdominanz der Liga im Sinne des Nationalteams
einzudämmen. Auf der Bank werden bei all den Verdiensten neue Impulse
nach 14 Brandschen Bundestrainer-Jahren auch guttun. Und wenn der Co
Heuberger tatsächlich Chef wird und Christian Schwarzer neu
einsteigt, dann ist die Kontinuität im besten Brand-Sinne ja auch
gesichert.
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